Corona-Schutzimpfung

Coronavirus: Erste Mitarbeiter im Halterner St. Sixtus-Hospital geimpft

Nach großer Enttäuschung über die verspätete Versorgung mit der ersten Impfstoff-Lieferung hat das Halterner Sixtus-Hospital endlich damit begonnen, sein Personal gegen das Coronavirus zu impfen.
Stephan Barzik, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin am Halterner St. Sixtus-Hospital, freut sich, als einer der Ersten die Coronvirus-Schutzimpfung von Dr. Katrin Kempke, Oberärztin in der Lungenklinik Ruhrgebiet Nord, erhalten zu haben. © KKRN GmbH

Insgesamt 193 Dosen erhält das Krankenhaus für die Impfaktion vom Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen. Am Montag (1. Februar) fiel der Startschuss in der Klinik.

Im Impfzentrum auf der Station 6 des St. Sixtus-Hospitals bekamen zunächst diejenigen Beschäftigten das Mittel gespritzt, bei denen das größte Ansteckungsrisiko besteht.

Das sind ärztliche und pflegerische Mitarbeiter von der Intensivstation, Notaufnahme, Isolierstation und weiteren Bereichen wie den Lungenfachabteilungen, in denen Kontakt mit Covid-19-Patienten besteht. „Wir freuen uns sehr über die Ankunft des lang ersehnten Impfstoffs, der für unsere Mitarbeiter in dieser noch nie da gewesenen Situation für mehr Sicherheit sorgt“, so Dr. Lars Heining, Chefarzt der Lungenklinik Ruhrgebiet Nord und Koordinator des Impfzentrums im Halterner Krankenhaus.

Impfbereitschaft war zu Beginn nur verhalten

Zu Beginn war die Impfbereitschaft der Mitarbeiter im St. Sixtus-Hospital aufgrund des stark beschleunigten Zulassungsprozesses verhalten und es gab Vorbehalte, sodass sich nur etwa die Hälfte impfen lassen wollte.

„Um die Impfbereitschaft zu steigern, setzen wir auf Aufklärung. Vor kurzem starteten wir eine große KKRN-Kampagne zur Corona-Schutzimpfung. Auf unserer Homepage, in der Presse und in den sozialen Medien stellen wir aktuell Mitarbeiter vor, die sich für die Impfung gegen das Coronavirus aussprechen und ihre persönlichen Gründe dafür vorstellen“, erläutert Dr. Andreas Weigand, medizinischer Geschäftsführer der KKRN GmbH.

Umfangreiche Aufklärung rund um die Impfung

Damit möchte der KKRN-Klinikverbund Mitarbeiter, aber auch alle anderen Bürger von der Impfung überzeugen und ihnen ihre Ängste und Sorgen rund um die Schutzimpfung nehmen. „Wir bekommen sehr viele Nachfragen zu diesem Thema. Damit sich möglichst jeder ausreichend über die Impfung informiert fühlt, klären wir umfangreich auf unserer Homepage auf und stellen verlässliche Informationen aus seriösen Quellen zur Verfügung“, unterstreicht Dr. Andreas Weigand.

Darüber hinaus bietet der Lungenklinik-Chefarzt Dr. Lars Heining wöchentlich eine telefonische Corona-Sprechstunde an, die bislang auf große Resonanz gestoßen ist. Freitags von 13 bis 14.30 Uhr können alle Interessierten unter der Telefonnummer 02364 104-21160 anrufen und dem Experten ihre Fragen rund um Corona und Schutzimpfung stellen.

Impfung zur Bekämpfung der Pandemie

Der ärztliche Direktor des Krankenhauses, Dr. Peter Harding, sieht in der Aufklärung zur Impfung einen elementaren Part zur Bekämpfung der Pandemie: „Nur durch die Bereitschaft zur Impfung und durch ausreichend Impfstoff können wir mit der gewünschten Immunität die Pandemie bekämpfen. Genau wie die Abstands- und Hygieneregeln sind diese Maßnahmen dringend notwendig, um künftig wieder weitestgehend zur Normalität zurückzukehren“, bemerkt der ärztliche Direktor.

Mittlerweile nimmt der Klinikverbund ein gesteigertes Interesse an der Impfung wahr – die Bereitschaft nimmt täglich zu und das Vertrauen wächst, nicht zuletzt angesichts der hohen Zahl an Impfdosen, die weltweit bereits verabreicht wurden.

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