So sieht der neue südliche Eingang zum Bahnhof von Parkplatzseite aus. © Jürgen Wolter
Bahnhofsumbau

Bahnhof von neu eröffnetem Parkplatz erreichbar – Ikenkamp freigegeben

Der Halterner Bahnhof verändert sein Gesicht: Die Aufzüge entstehen, der Tunnel ist vollständig begehbar, Parkplatz und Straße Zum Ikenkamp sind geöffnet. Es bleibt aber auch ein Nadelöhr.

Die Arbeiten an der Umgestaltung des Halterner Bahnhofs gehen mit Hochdruck weiter. Inzwischen schreitet der Einbau der Aufzüge voran, die Unterführung ist bereits seit Mitte Dezember wieder freigegeben. Die Stadt Haltern hat jetzt auch den Ikenkamp für den Durchgangsverkehr geöffnet. Denn der neue Park-and-Ride-Parkplatz ist nun ebenfalls freigegeben. Durch die Öffnung des Ikenkamps soll die Zufahrt an der Südseite der Gleise erleichtert werden.

Die Behelfsbrücke ist gesperrt, Bahnfahrerinnen und -fahrer können wieder durch die neu erstellte Unterführung zu den Gleisen 2 und 3 gehen. Gleichzeitig ist dieser Tunnel nun in Richtung Süden erweitert worden, wo er auf den neuen Parkplatz mündet.

An jedem Bahnsteig gibt es in Zukunft einen Aufzug.
An jedem Bahnsteig gibt es in Zukunft einen Aufzug. © Jürgen Wolter © Jürgen Wolter

Drei Aufzüge machen den Bahnhof bald barrierefrei

Sowohl am Parkplatzzugang als auch am Mittelbahnsteig und am Bahnhof selbst werden zurzeit insgesamt drei Aufzüge installiert, mit denen Bahnreisende bald auch barrierefrei die Züge erreichen können. Hier sind Techniker zurzeit dabei, den Einbau der Hebevorrichtung in die Glasschächte vorzubereiten. Im zweiten Quartal dieses Jahres sollen die Aufzüge ihren Betrieb aufnehmen. Bis dahin soll auch der Tunneldurchgang verschönert und optisch ansprechender gestaltet werden.

Die Zugänge zu den Bahnsteigen sind im Tunnel schon neu beschildert.
Die Zugänge zu den Bahnsteigen sind im Tunnel schon neu beschildert. © Jürgen Wolter © Jürgen Wolter

Zurzeit befindet er sich noch im Rohbauzustand. Hier weisen allerdings schon neue Schilder den Weg zu den Bahnsteigen. Vom Parkplatz am Ikenkamp aus sind die Gleise jetzt schneller zu erreichen als von den bisherigen Parkplätzen an der Annabergstraße. Das Bahnhofsgebäude müssen Pendler im Prinzip gar nicht mehr betreten, zumal auch an der Parkplatzseite ein Fahrkartenautomat aufgestellt worden ist. Dachdecker sind zurzeit außerdem dabei, das Dach des Bahnhofsgebäudes neu einzudecken.

Der Pendlerparkplatz am Ikenkamp ist ebenfalls geöffnet.
Der Pendlerparkplatz am Ikenkamp ist ebenfalls geöffnet. © Jürgen Wolter © Jürgen Wolter

Straße Zum Ikenkamp darf jetzt befahren werden

Die Stadtverwaltung hat jetzt ihr Vorhaben umgesetzt und nach Öffnung des neuen Parkplatzes die Straße Zum Ikenkamp für den Verkehr geöffnet. So soll die dringend notwendige Entlastung auf der Recklinghäuser Straße erreicht werden. Bürgermeister Andreas Stegemann weist darauf hin, dass der bisherige Parkplatz nördlich der Bahngleise nur noch bis zum 31. Januar genutzt werden darf. Danach steht nur noch der neue zur Verfügung.

Auf Zum Ikenkamp gilt Tempo 30. Die Straße ist in keinem guten Zustand.
Auf der Straße Zum Ikenkamp gilt Tempo 30. Die Straße ist in keinem guten Zustand. © Jürgen Wolter © Jürgen Wolter

Auf dem Ikenkamp gilt Tempo 30, Schilder weisen außerdem auf den schlechten Straßenzustand hin. In der Tat gibt es an dieser Straße einige Engpässe, zum Einen in der Nähe des Lippeufers und vor allem an der nur einspurigen und schlecht einsehbaren Unterführung unter den Bahngleisen in der Nähe des ADAC-Verkehrsübungsplatzes.

Da bei der derzeitigen Witterung die nicht befestigten Seitenränder des Ikenkamps zum Teil schlammig und mit Schlaglöchern übersäht sind, kann es hier in Zukunft allerdings zu schwierigen Verkehrssituationen kommen.

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Redaktion Haltern
Geboren in Dülmen, Journalistin, seit 1992 im Medienhaus Lensing - von Münster (Münstersche Zeitung) über Dortmund (Mantelredaktion Ruhr Nachrichten) nach Haltern am See. Diplom-Pädagogin und überzeugte Münsterländerin. Begeistert sich für die Menschen und das Geschehen vor Ort.
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Ingrid Wielens
Redaktion Haltern
Studium der Germanistik, Publizistik und Philosophie an der Ruhr Universität Bochum. Freie Autorentätigkeit für Buchverlage. Freier Journalist im nördlichen Ruhrgebiet für mehrere Zeitungshäuser. „Menschen und ihre Geschichten faszinieren mich nach wie vor. Sie aufzuschreiben und öffentlich zugänglich zu machen, ist und bleibt meine Leidenschaft.“
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