Aufräumaktion

Autoreifen statt Schätze: Geocacher stießen am Annaberg auf Kurioses

Die Geocacher in Haltern am See machten auf dem Annaberg nach langer Corona-Pause wieder einen Aufräumtag. Dabei stießen die Teilnehmer auf Unrat, der nicht in die Halterner Natur gehört.
Die Geocacher aus Haltern bekamen Unterstützung aus Nachbarstädten. © Jürgen Patzke

Die Anmeldungen zu dieser Aktion, die unter dem Namen „Anna- ohne Müllberg“ lief, waren so hoch wie nie: Fast 90 Leute wollten bei der Reinigungsaktion mithelfen. Der Großteil von ihnen waren Dosensucher aus der Seestadt. Aber es beteiligten sich auch Cacher aus den Nachbarstädten.

Veranstalter des „Cache-In-Trash-Out-Event“ (abgekürzt CITO) war Dirk Meussen. Der Halterner Stadtkämmerer ist selbst ambitionierter Geocacher unter dem Nicknamen „blindows“. Er organisierte Greifer, Mülltüten, Handschuhe und einen Müllcontainer.

Beim Müll einsammeln war genügend Zeit für allerlei Themen

Aus dem berufsbedingten Kontakt war es dem Kämmerer außerdem gelungen, seinen Chef, den Bürgermeister, für die Dosensuche zu begeistern. Die weitesten Anreisen hatten Teilnehmer aus Emsdetten und Bergkamen. Gern unterhalten sich Geocacher aus verschiedenen Regionen über Neuigkeiten und Besonderheiten in diesem Hobby.

Dieses Rad mit Felge holten die Schatzsucher tatsächlich aus dem Wald.
Dieses Rad mit Felge holten die Schatzsucher aus dem Wald. © Jürgen Patzke © Jürgen Patzke

Damit die gefüllten Säcke nicht von den Helfern zum Container getragen werden mussten, hatten zwei Quadbesitzer den Fahrdienst übernommen. Sogar ein Anhänger wurde benötigt, weil die Geocacher einen ganzen Autoreifen aus dem Wald holten.

Nachdem der Annaberg glänzte und blinkte, trafen sich alle am Container, um sich im Logbuch zu verewigen.

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