Ausschuss stimmt Neubau einer Kita grundsätzlich zu

An der Lohausstraße

2,5 Millionen Euro investiert die Stadt in einen neuen, zweigeschossigen Fünf-Gruppen-Kindergarten. So ist der Plan. Die grundsätzliche Zustimmung der Politik dazu holte sich Bürgermeister Bodo Klimpel am Dienstagabend  im Ausschuss Bauen und Verkehr. Was das bedeutet, haben wir hier aufgeschrieben.

HALTERN

, 21.06.2017, 16:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ausschuss stimmt Neubau einer Kita grundsätzlich zu

Auf dem Gelände eines städtischen Spielplatzes an der Lohhausstraße soll ein neuer Kindergarten entstehen

Erste Planungen wird Baudezernentin Anette Brachthäuser nach der politischen Sommerpause  im September vorlegen, dann soll der Bau- und Finanzierungsbeschluss  gefasst werden. Als Standort hat sich die Stadt ein Grundstück an der Lohausstraße (zwischen Münsterstraße und Breitenweg)  ausgesucht, das zurzeit noch Kinderspielplatz ist.

Dieser sollte ohnehin wegen geringer Nutzung verkleinert werden, jetzt wird er zugunsten der Kita ganz aufgelöst. "Ein hoher Grünanteil bleibt allerdings", betonte Anette Brachthäuser im Ausschuss. Denn das Areal ist Klimaschneise für die Innenstadt.

Fünf-Gruppen-Einrichtung

Bürgermeister Bodo Klimpel erklärte, ursprünglich habe die Stadt eine Vier-Gruppen-Einrichtung bauen wollen. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Kindergarten-Plätzen habe sie sich aber entschieden, größer zu bauen. 90 Plätze für unter und über Dreijährige sollen dort ab August 2018 zur Verfügung stehen. Die Bauart bleibt - wie auch schon beim neuen Martin-Luther-Kindergarten - offen, die Entscheidung  darüber fällt nach der Ausschreibung. Vorstellbar sind Modul-, Holzrahmen- oder konventionelle Bauweise.

Alle Parteien stimmten dem Vorhaben zu. Heinrich Wiengarten (SPD): "Die Fläche scheint uns sehr geeignet, sie ist sowohl für Familien aus Sythen als auch aus Haltern gut zu erreichen." Die Auflösung des Spielplatzes sieht er als unproblematisch an: "Ich habe ihn mir angesehen, er war gähnend leer."

Kaum noch Grundstücke

Markus Ernst (CDU) gab das relativ hohe Verkehrsaufkommen auf der Lohausstraße als Zufahrt zum Gewerbegebiet Münsterknapp zu bedenken. Hier müsse die Verwaltung bei der Planung besonders achtsam sein. Bodo Klimpel stimmte ihm zu: "Dieser Standort ist vielleicht nicht optimal, aber die Schwierigkeiten sind beherrschbar." Die Möglichkeiten, auf eigenem Grund eine Kita zu bauen, seien begrenzt: "Die Stadt hat kaum noch entsprechend große, für solche Zwecke geeignete Grundstücke."

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