Aufgescheuchte Wildschweine laufen in Hullern auf die Straße und verletzen Quadfahrer

Wildunfall

Haarige Kraftprotze vermiesten einem Dortmunder den Ausflug nach Haltern. Die Wildschweine liefen ihm in der Mittagszeit vors Quad und lösten einen Unfall aus.

Hullern

, 16.02.2020, 15:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zwei Wildschweine traten Samstag in der Mittagszeit auf die Hullerner Straße und lösten einen Unfall aus.

Zwei Wildschweine traten Samstag in der Mittagszeit auf die Hullerner Straße und lösten einen Unfall aus. © picture alliance/dpa

Nach Auskunft der Polizei Recklinghausen war der 56-jährige Dortmunder am Samstag (15. Februar) in der Mittagszeit auf der Hullerner Straße unterwegs. In Höhe des Ortsteils Hullern rannten plötzlich zwei Wildschweine auf die Fahrbahn. Der Dortmunder konnte nicht mehr ausweichen. Er kollidierte mit einem der Schweine und zog sich dabei zum Glück nur leichte Verletzungen zu. An dem Quad entstanden allerdings rund 3000 Euro Sachschaden, wie die Polizei mitteilte. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit, der Dortmunder musste seinen Ausflug abbrechen.

Wildschwein musste erlegt werden

Eines der Wildschweine verletzte sich so schwer, dass der von der Polizei herbeigerufene Jagdausübungsberechtigte es erlegen und abtransportieren musste. Das zweite Wildschwein entkam.

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In den Wäldern und Dickungen im Umfeld der Hullerner Straße ist der Bestand an Schwarzwild ziemlich hoch. Dort kommt es auch immer wieder zu Wildunfällen. Allein in den letzten vier Wochen, so sagte ein Jagdpächter gegenüber der Halterner Zeitung, seien drei Wildschweine Opfer von Verkehrsunfällen geworden. Die Schweine sind allerdings in der Regel nachtaktiv. Deshalb ist ein Unfall um 12 Uhr wie am Samstag eher ungewöhnlich. Grund kann sein, dass versteckt liegende Wildschweine zum Beispiel durch Hunde gestört werden. „Aufgemüdet“, wie die Jäger sagen, flüchten sie dann. Auch auf die Straße.

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