Arbeit an Halterner Radwegenetz muss schnell in Gang kommen

Meinung

Macht Radfahren in der Seestadt Spaß oder ist es Stress? Das hat nicht nur der ADFC beim Fahrradklimatest gefragt. Es besteht Handlungsbedarf, soviel ist klar. Ein Kommentar dazu.

19.03.2021, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rad fahren in Haltern ist nicht überall so sicher wie an der Hullerner Straße.

Rad fahren in Haltern ist nicht überall so sicher wie an der Hullerner Straße. © Jürgen Wolter

Die Halterner sind sehr an der Fahrradfreundlichkeit ihrer Stadt interessiert. Das zeigt nicht nur die im Vergleich zu anderen Kommunen dieser Größenordnung rege Teilnahme am ADFC-Fahrradklimatest. Auch bei der jüngsten Online-Umfrage der Stadt zur Verkehrssituation hatten die Bürger Engagement bewiesen - mehr als 1000 nahmen teil. Vieldiskutiert dabei der Radverkehr.

Mit dem Radweg rund um die Wälle (Turmstraße, Richthof, Lippmauer, Grabenstiege) hatte die Stadt vor vielen Jahren sensibel auf die Bedürfnisse der Radler reagiert. Das gilt es nun konsequent weiterzuführen.

Das Thema Radverkehr hat längst Fahrt aufgenommen. In Zeiten des Klimawandels, in dem es mehr denn je um nachhaltige Mobilität, um weniger Abgase, weniger Lärm und Staus geht, kommt dem Radwegenetz eine immense Bedeutung zu.

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Stadt und Politik haben das zwar auch erkannt. Jetzt gilt es aber - wie unlängst im Klima-Ausschuss beschlossen - auch schnell Prioritäten zu setzen. Denn die Schwachpunkte im Radwegenetz sind längst ausgemacht. Ein Radweg am Schüttenwall, um nur ein Beispiel zu nennen, muss aus Gründen der Sicherheit so schnell wie möglich kommen. Das darf auch stellenweise auf Kosten von Parkplätzen geschehen. Radwege dürfen aber nicht an der Stadtgrenze enden. E-Bikes erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. An die Verbindungen von Ortsteilen muss also auch gedacht werden.

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