Angelika Steiner: „Ein entspannter Hund ist ein glücklicher Hund“

dz„Follow me - Coaching für Mensch und Hund“

Fragen rund um die Beziehung zwischen Mensch und Hund beantwortet Hundetrainerin und Persönlichkeitscoach Angelika Steiner in ihrer exklusiven Videoreihe.

Haltern

, 28.10.2020, 16:00 Uhr

Ob Martin Rütter oder Cesar Millan – es gibt heutzutage viele Hundetrainer mit unterschiedlichen Ideen und Ansätzen. Jeder macht dabei ganz eigene Erfahrungen. Eine echte Erfolgs-Story ist die von Angelika Steiner. Die 58-Jährige, die oft auch in Haltern unterwegs ist, hat ihr eigenes Coaching-Konzept „Follow me“ entwickelt. Deutschlandweit bietet sie mittlerweile Seminare an, die regelmäßig ausverkauft sind. In der zweiten Folge ihrer exklusiven Videoreihe „Follow me - Coaching für Mensch und Hund“ erklärt sie, warum die richtige Energie im Umgang mit Hunden eine wichtige Rolle spielt.

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Es gehe bei der Beziehung zwischen Mensch und Hund häufig darum, die richtige Balance zu finden. „Wenn Hunde entspannt sind, dann sind sie in der Regel auch gehorsam“, so die erfahrene Hundetrainerin. Daher mache es beispielsweise Sinn, schon vor dem Spaziergang Wert darauf zu legen, dass sich der Hund in einem „entspannten Zustand“ befindet.

Schon beim Griff zur Leine und zum Haustürschlüssel sei es angebracht, auf das eigene Verhalten und das Verhalten des Hundes zu achten. „Es ist wichtig, Spaziergänge mit einer ruhigen Energie zu beginnen.“ Es sei in diesem Zusammenhang nicht förderlich, wenn ein Hund unruhig ist oder sogar an der Leine zieht und vorweg gehen will. „Das ist schon ein Zeichen von Dominanz. Der Hund möchte die Führung übernehmen.“

Mithilfe der passenden Körpersprache könne man dem Hund die richtigen Signale senden und so für die passende Entspannung sorgen. „Der Hundebesitzer sollte stets auch zuerst das Haus verlassen und vorweg gehen. Denn wer vorne läuft, übernimmt die Führung und Verantwortung für den Spaziergang.“

Als ein weiteres Beispiel nennt Angelika Steiner eine ähnliche Situation: Der Hund ist im Auto und springt voller Energie schon beim Öffnen der Tür heraus. „Auch hier kann und sollte ich als Rudelführer entgegenwirken“, sagt sie. Der Hund müsse lernen, auf die Freigabe zu warten. „Diese sollte erst erfolgen, wenn der Hund ruhig und entspannt ist. Er sollte einfach unaufgeregt sein.“ Erst, wenn er seine Energie runtergefahren hat, wird er mit der Freigabe und dem anschließenden Spaziergang belohnt.

Denn: Ein entspannter und ausgeglichener, unaufgeregter Hund sei in der Regel auch ein glücklicher Hund, ist sich Angelika Steiner sicher.

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