Altenwohnhaus auf dem Annaberg investiert in barrierefreie Terrasse

Altenwohnhaus St. Anna

Im Altenwohnhaus St. Anna gehen die Renovierungsarbeiten weiter. Nach den Küchenplanern kamen die Bauhandwerker. Sie setzen mit einer neuen Terrasse den Aufenthalt im Freien neu in Szene.

Haltern

, 20.06.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Johannes Böcker, Geschäftsführer der Altenwohnhäuser St. Sixtus und St. Anna, hat die Pläne für den Terrassenneubau mit einem Architekten und Bauunternehmen ausgearbeitet.

Johannes Böcker, Geschäftsführer der Altenwohnhäuser St. Sixtus und St. Anna, hat die Pläne für den Terrassenneubau mit einem Architekten und Bauunternehmen ausgearbeitet. © Elisabeth Schrief

Im Altenwohnhaus auf dem Annaberg kann der Sommer kommen. Ein Bauunternehmen aus Lippramsdorf war in den letzten Tagen damit beschäftigt, an der rückwärtigen Hauswand mit Blickrichtung Wald eine neue Terrasse anzubauen. „Schon seit mehreren Jahren konnten wir die alte Terrasse wegen ihrer Baufälligkeit nicht nutzen“, erklärt dazu Johannes Böcker, Geschäftsführer der katholischen Altenwohnhäuser St. Sixtus und St. Anna. Weil eine Instandsetzung nicht möglich war, entschloss man sich zum Abriss und Neuaufbau.

Terrasse bietet genügend Bewegungsfreiheit

Gemeinsam mit Architekt Thomas Krail und der Firma Mertmann wurde nach einer Lösung gesucht. Die neue Terrasse besteht nun aus geschwungenen Beton-Fertigteilen, die mit einem Kran an ihre jeweilige Position gehoben wurden. Sie ist breiter als die alte und vom Festsaal barrierefrei zugänglich. „Außerdem bietet sie genügend Bewegungsfreiheit für Rollstuhlfahrer“, ist Johannes Böcker mit der neuen Konstruktion an der Ostseite des Altenwohnhauses sehr zufrieden.

Über 200.000 Euro flossen in diese Renovierung. Geld, das auf jeden Fall gut investiert ist, findet der Geschäftsführer. Im U-förmigen Innenhof sitzen die Bewohner und Gäste sehr geschützt vor Wind und den Geräuschen der nahen Autobahn.

Eine neue Tür vom Festsaal auf die neue Terrasse sorgt für Barrierefreiheit, die Terrasse selber bietet viel Bewegungsfreiheit.

Eine neue Tür vom Festsaal auf die neue Terrasse sorgt für Barrierefreiheit, die Terrasse selber bietet viel Bewegungsfreiheit. © Foto:Elisabeth Schrief

Nun müssen noch Restarbeiten wie das Anbringen des Geländers erledigt werden. Ab Juli kann die Entspannung einsetzen, getreu dem Lied „Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf’m Sonnendeck“.

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