Gibt sich zum Parteiaustritt der kommissarischen Ortsvereinsvorsitzenden Svenja Müller zugeknöpft: Fröndenbergs SPD-Chef Torben Böcker. © Privat
SPD-Ortsverein Fröndenberg-Mitte

Fröndenbergs SPD-Chef kommentiert Müller-Parteiaustritt nur zugeknöpft

Torben Böcker beschränkt sich auf Worte des Bedauerns: Fröndenbergs SPD-Vorsitzender will nicht weiter kommentieren, warum die kommissarische Ortsvereinsvorsitzende Svenja Müller ihren Hut nahm.

Die drei Ortsvereine der Fröndenberger Sozialdemokraten seien autonom: Der Chef des SPD-Stadtverbandes gibt sich hinsichtlich des Rückzugs der amtierenden Chefin des größten Ortsvereins aus der Stadtmitte zugeknöpft.

„Da möchte ich nichts zu sagen“, kommentierte Torben Böcker die Frage nach den Gründen für den Austritt von Svenja Müller aus der SPD.

„Es ist schade, sie war eine engagierte junge Frau“, lässt sich Böcker noch entlocken, „ich bedaure, dass sie aus der Partei ausgetreten ist.“ Ansonsten kein Wort dazu, was der Verlust einer Parteiaktiven, die schon in jungen Jahren in vorderer Reihe stand, für den Fröndenberger Stadtverband bedeutet.

Immerhin war Svenja Müller neben Sebastian Kratzel auch Co-Vorsitzende der Jusos in Fröndenberg. Die paritätische Besetzung der Spitzenämter mit je einem Mann und einer Frau hat sich die Partei auf die Fahne geschrieben – auch insoweit hinterlässt Svenja Müller eine Lücke.

Die Ortsvereine organisierten sich selbst, so Böcker. Es könne in Fröndenberg-Mitte daher zunächst mit einer kommissarischen Leitung weitergehen, bis Neuwahlen anstehen. Das könne coronabedingt allerdings noch dauern.

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Redaktion Fröndenberg
Geboren 1972 in Schwerte. Leidenschaftlicher Ruhrtaler. Mag die bodenständigen Westfalen. Jurist mit vielen Interessen. Seit mehr als 25 Jahren begeistert an lokalen Themen.
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