Coronavirus

Kreis Recklinghausen wird keine Modellregion nach Tübinger Vorbild

Einen Modellversuch nach Tübinger Vorbild wird es in NRW nicht geben. Der Kreis Recklinghausen hatte sich als Modellregion beworben. Die Idee des „sicheren Öffnens“ wird weiterverfolgt.
Der Kreis Wesel wollte nach Tübinger Vorbild Modellregion für das Konzept „Öffnen mit Sicherheit“. © picture alliance/dpa

Der Kreis Recklinghausen wird keine Modellregion nach Tübinger Vorbild. In der baden-württembergischen Stadt sind Außengastronomie und Kultureinrichtungen geöffnet für Personen, die einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorlegen können, der als „Tagesticket“ gilt.

Der Kreis RE hatte sich beim Land NRW für einen solchen Modellversuch beworben. Das Land hat nun konkrete Kriterien für seine Version eines kommunalen Modellprojekts namens „Digitalisierung hilft bei der Öffnung des gesellschaftlichen Lebens“ an die Kreisverwaltung übermittelt.

„Dabei geht es aber nicht um die flächendeckende Öffnung einer Region, sondern um klar abgrenzbare Bereiche wie Einkaufszentren“, teilte die Kreisverwaltung mit. „Wir hätten uns als Modellregion ähnlich der Stadt Tübingen eine kreisweite Öffnung unter bestimmten Kriterien gut vorstellen können. Das ist aber nun nicht Ziel des Modellprojektes“, sagte Landrat Bodo Klimpel.

Kontakt-Apps sollen helfen

Der Kreis RE will die Entwicklungen aber im Blick behalten. Die aktuell geltende Test-Option sei schon ein kleiner Schritt in Richtung einer sicheren Öffnung. Für die Nutzung von Kontakt-Apps schaffe man aktuell die Voraussetzungen, teilte die Verwaltung mit. Es soll eine Kooperation mit der Luca-App geben und auch mit dem lokalen Anbieter Chekko aus Herten laufen Gespräche.

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