Coronavirus

Zwei neue Corona-Fälle der Südafrika-Mutation in Dortmund nachgewiesen

Auch an Karfreitag ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Dortmund dreistellig. Bislang war nur ein Fall der südafrikanischen Virusvariante in der Stadt bekannt. Das hat sich jetzt geändert.
Ein Forscher zeigt, wie ein PCR-Test für die Analyse auf Mutationen des Coronavirus vorbereitet wird. © dpa

Die Stadt Dortmund teilt am Freitag (2.4.) mit: „Heute sind 115 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den Neuinfizierten lassen sich 57 Personen 27 Familien zuordnen.“

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 137,7 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

77 Corona-Patienten stationär in Krankenhäusern

Zurzeit befinden sich 3077 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 21.160 positive Tests vor. 19.284 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1554 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

Zurzeit werden in Dortmund 77 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 23 intensivmedizinisch, davon wiederum 13 mit Beatmung. Am Karfreitag ist kein weiterer Todesfall zu vermelden. In Dortmund starben bislang 214 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 108 mit Covid-19 infizierte Patienten starben aufgrund anderer Ursachen.

Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 1413 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 1410 mit britischer Variante (B.1.1.7) und drei Fälle mit südafrikanischer Variante (B.1.351). Bislang war nur ein solcher Fall bekannt. Welche Erkenntnisse über diese beiden neuen Betroffenen bestehen, teilt die Stadtverwaltung zunächst nicht mit.

Die Zahlen der Virusvarianten bilden keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine der gesamten Infektionsfälle. Die Sequenzierung dauert mehrere Tage.

60- bis 79-Jährige können Termine vereinbaren

Wie am Vortag mitgeteilt, hat ab Samstag (3.4.) die Altersgruppe der Über-60-Jährigen die Möglichkeit zur Vereinbarung eines Impftermins bei der KVWL über Telefon oder Internet. Dies betrifft die Gruppe der 60- bis 79-Jährigen. In einer Meldung vom Donnerstag war seitens der Stadtverwaltung von den 60- bis 69-Jährigen die Rede. „Wir bitten dieses Versehen zu entschuldigen“, so die Verwaltung.

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