Zwei Millionen Euro Überbrückungshilfe für Studierende in Dortmund

Corona-Hilfe vom Bund

Auch Dortmunder Studierende in akuter Notlage könne von einem Zuschuss des Bundes profitieren. Anträge gibt es ab Dienstag (16.6.), Geld allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Dortmund

, 16.06.2020, 08:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ab Dienstagmittag (16.6.) können Studierende in akuter Notlage die Anträge auf einen Corona-Zuschuss stellen.

Ab Dienstagmittag, 16.6., können Studierende in akuter Notlage die Anträge auf einen Corona-Zuschuss stellen. © Studierendenwerk Dortmund

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Diese Überbrückungshilfe kann ab Dienstagmittag (16.6.) online auch beim Studierendenwerk in Dortmund beantragt werden. Auszahlungen können aus technischen Gründen aber voraussichtlich erst nach dem 25. Juni erfolgen.

Alle in- und ausländischen Studierenden, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen immatrikuliert sind, können diese Unterstützung beantragen. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit werden zwischen 100 und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss ausgezahlt. Der Antrag kann nur jeweils einzeln für die Monate Juni, Juli und August 2020 gestellt werden.

Viele Jobs sind weggefallen

„Wir begrüßen die Unterstützung sehr“, sagt Thomas Schlootz, Geschäftsführer des Studierendenwerks Dortmund. „Aus den zahlreichen Gesprächen wissen wir, dass auch die Studierenden in Dortmund und in der Region durch eine harte wirtschaftliche Zeit gehen. Viele Jobs sind weggefallen. Zudem mussten viele Eltern die finanzielle Unterstützung reduzieren oder gar einstellen.“

Rund 2 Millionen Euro wird das Studierendenwerk Dortmund an bedürftige Studierende von insgesamt sieben Hochschulen ausschütten können. Weil man mit einem Ansturm rechnet, stehen dazu über 20 Mitarbeiter aus den Abteilungen Studienfinanzierung/Bafög und Info-Point/Sonderfördermittel zur Verfügung. Sie erhalten voraussichtlich ab dem 25. Juni Zugriff auf das Online-Portal.

„Für alle Anträge, die bewilligt werden können, werden wir noch am gleichen Tag den Zuschuss auszahlen“, verspricht Thomas Schlootz eine schnelle Bearbeitung.

Antrag nur online möglich

Der Antrag kann nur online auf dem Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de gestellt werden. Die Daten werden dann direkt an das zuständige Studierendenwerk weitergeleitet und dort bearbeitet. Die Dortmunder Stelle ist dabei für folgende Hochschulen zuständig:

  • Technische Universität Dortmund
  • Fachhochschule Dortmund
  • Fachhochschule Südwestfalen
  • Hochschule für Angewandte Wissenschaften Europa - Iserlohn, Berlin, Hamburg
  • HSRH Hochschule Hamm
  • ISM International School of Management
  • Fern-Universität in Hagen

Bundesweite Hotline

Wer Fragen zum Antrag hat, kann die neu eingerichtete Hotline des BMBF nutzen unter Tel. 0800 26 23 00, oder eine E-Mail schreiben an ueberbrueckungshilfe-studierende@bmbf.bund.de.

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Welche Unterlagen für den Antrag eingereicht werden müssen und ob ein Zuschuss Einfluss auf die Bafög-Leistungen hat - diese und andere Fragen werden auf der separaten Info-Seite und den angehängten FAQs geklärt.

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