Zum Wohl der Familie

02.07.2008, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zum Wohl der Familie

Hörde Marianne Kletschka Das AWO-Familienzentrum "Am Bruchheck" in Hörde war einer der Pilotkindergärten, der das Gütesiegel bekam. Julia Gaß sprach mit der Leiterin (Foto).

Wie lebt und arbeitet es sich denn so als Familienzentrum?

Kletschka: Der Arbeitsaufwand ist sehr intensiv und erweitert worden. Wir haben die Mitarbeiter weiter ausgebildet - für Sprachförderung, im Sozial- und Gesundheitswesen und für Entspannungs- und Meditationsangebote.

In was haben Sie das Geld noch investiert?

Kletschka: In Mitarbeiter und besondere Projekte.

Und was haben Sie bewegen können in Hörde?

Kletschka: Wir waren ja schon einer der fünf "best practice"-Einrichtungen in NRW und haben vieles angeboten, wie intensive Elternarbeit und -bildung oder Sprachförderung. Als Familienzentrum bauen Eltern mehr Vertrauen zu uns auf. Es gibt intensivere Kontakte zum Wohl der Familie. Kooperationen zu Beratungsstellen und therapeutischen Einrichtungen haben sich gefestigt.

Wie wollen Sie sich in den nächsten Jahren weiter profilieren?

Kletschka: Ab August nehmen wir Kinder ab zwei Jahren auf. Dafür haben wir eine bauliche Erweiterung, die auch die Krabbelgruppen und Erwachsenen-Sprachkurse nutzen. Im Sommer wird das Außengelände umgestaltet. Dafür bekommen wir Projektgelder, die nur für Familienzentren ausgeschrieben waren.

Würden Sie anderen Kindergärten raten, sich zertifizieren zu lassen?

Kletschka: Ja, das ist eine zeitgemäße Einrichtung. Die Wahrnehmung nach außen ist eine andere. Wir Erzieherinnen haben ein Ansehen wie Grundschullehrerinnen.

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