An den Grundschulen in Dortmund werden seit dem 22.2. wieder Kinder unterrichtet. © Oliver Schaper
DSW 21

Zum Schulstart: Hunderte zusätzliche Bus- und Bahnfahrten

Je mehr Kinder und Jugendliche wieder in den Schulen lernen, desto mehr nutzen den Öffentlichen Nahverkehr. Wird es bald wieder voll wie zuletzt im Herbst? So ist die Situation in Dortmund.

Der Start in den Wechselunterricht für mehrere tausend Dortmunder Schülerinnen und Schüler hat nicht für überfüllte Busse und Bahnen gesorgt. Das ist zumindest eine erste Zwischenbilanz nach dem ersten Tag.

DSW 21 hat angekündigt, am Dienstag (23.2.) weitere Details zum Schülerverkehr in den nächsten Wochen vorzustellen.

Grundschüler fahren seltener Bahn

Da zunächst überwiegend Grundschulen öffnen, ist der ÖPNV nicht zusätzlich belastet. Jüngere Kinder laufen in der Mehrheit zur Schule oder werden mit dem Auto gebracht.

Hinzu kommt, dass laut DSW21-Sprecherin Britta Heydenbluth derzeit ohnehin nur rund ein Drittel der Fahrgäste gegenüber dem Normalbetrieb unterwegs sei.

Dennoch habe das Unternehmen für den Schul-Neustart insgesamt 362 zusätzliche Fahrten sowie 30 E-Bus-Fahrten bereit gestellt.

DSW 21 nutzt Fördergeld des Landes

Dafür nutzt DSW 21 Fördergeld, das das Land NRW für Kommunen bereitgestellt hat. Dem städtischen Tochterunternehmen stehen insgesamt 580.000 Euro Fördergeld zur Verfügung, wie Schuldezernentin Daniela Schneckenburger zuletzt im Schulausschuss mitteilte.

DSW 21-Sprecherin Britta Heydenbluth sagt: „Wir nutzen diese Möglichkeit und lassen das nicht liegen.“ Es seien weitere Zusatzfahrten möglich. Zuletzt war bekannt geworden, dass viele Städte die Fördermöglichkeiten des Landes noch nicht nutzen.

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Seit 2010 Redakteur in Dortmund, davor im Sport- und Nachrichtengeschäft im gesamten Ruhrgebiet aktiv, Studienabschluss an der Ruhr-Universität Bochum. Ohne Ressortgrenzen immer auf der Suche nach den großen und kleinen Dingen, die Dortmund zu der Stadt machen, die sie ist.
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Felix Guth

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