Zukunft der Dortmunder Real-Märkte ist ungewiss

Groß-Supermärkte der Metro

Metro verkauft die Supermarkt-Kette Real. In Dortmund gibt es davon drei Filialen. Wie es dort weitergehen soll, dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Dortmund

, 17.10.2019, 16:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zukunft der Dortmunder Real-Märkte ist ungewiss

Der Eingangsbereich des Reals im Indupark in Oespel. Wie geht es dort weiter? © Stephan Schütze

Mit gleich drei Märkten ist die Supermarktkette Real in Dortmund vertreten: An der Deutschen Straße in Eving, an der Wulshofstraße in Oespel und an der Aplerbecker Schleefstraße. Wie lange die Dortmunder dort noch einkaufen können, steht momentan aber in den Sternen.

Denn das Bundeskartellamt hat den Verkauf der Kette vom Mutterkonzern Metro an den Investor Redos gebilligt.

„Zu einzelnen Märkten können wir aber noch nichts sagen“, erläutert Hülya Dagli, Pressesprecherin der Metro AG, auf Anfrage.

Konkurrenz steigt ein

Laut dem Portal „Chip“ sollen 180 der bundesweit 277 Real-Filialen an Konkurrenten wie Edeka, Rewe oder Globus gehen; auch von Bau- und Möbelmärkten ist die Rede.

Zukunft der Dortmunder Real-Märkte ist ungewiss

Auch die Zukunft des Evinger Real-Marktes ist ungewiss. © Peter Bandermann

Knapp 40 Märkte erwartet demnach eine komplette Schließung, während Metro rund 50 Filialen - zumindest drei Jahre lang - selbst betreiben will. Für diese Märkte gebe es aus Wettbewerbsgründen offenbar keine Käufer, da die Konkurrenz an diesen Standorten vertreten sei.

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Angebote auswerten

Wann eine Entscheidung über die drei Dortmunder Märkte fällt, vermag Metro-Sprecherin Dagli nicht zu sagen: „Es kann jetzt ein paar Wochen dauern, bis alle Angebote für die einzelnen Standorte ausgewertet sind.“

Metro-Chef Olaf Koch hatte in einem Interview zuvor allerdings Wert darauf gelegt, dass die bundesweit 34.000 Real-Mitarbeiter beim Verkauf übernommen werden.

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