Zoll zog 2020 mehr als eine Tonne Lebensmittel am Flughafen Dortmund ein

Der Zoll soll Verbraucher vor mangelhaften Waren und die Wirtschaft vor Wettbewerbsverzerrung schützen. Am Flughafen Dortmund sind 2020 jede Menge Gegenstände eingezogen worden.
Ein Zollbeamter stempelt einen Ausfuhrzettel ab. © dpa

Alle Passagiere, die schon einmal an einem Flughafen gelandet sind, kennen die grünen oder roten Türen der Zollkontrolle. Am Dortmund Airport überwachen 16 Mitarbeitende des Zolls den Reiseverkehr.

Im Jahr 2020 haben sie dort rund 165.000 Zigaretten, Zigarillos und Zigarren beschlagnahmt. Mehr als 8 Kilogramm Tabak, 296 Liter alkoholischer Getränke und 448 Gramm Betäubungsmittel sind sichergestellt worden, wie das Hauptzollamt in einer aktuellen Jahresstatistik mitteilt.

Neun Verfahren sind eingeleitet worden, weil Personen nicht angemeldetes Bargeld in Höhe von insgesamt mehr als 134.000 Euro ins Land bringen wollten. Wegen Steuerhinterziehung sind 24 Strafverfahren eingeleitet worden. Mehr als 1000 Kilogramm an Lebensmitteln sind nach dem Tierseuchenrecht sichergestellt worden.

Fast 3 Milliarden Euro rund um Dortmund eingezogen

Der Geschäftsbereich des Hauptzollamts Dortmund erstreckt sich über das östliche Ruhrgebiet und das westliche Sauerland bis ins Siegerland. Insgesamt sind in diesem Gebiet im vergangenen Jahr Dinge im Wert von mehr als 2,7 Milliarden Euro „vereinnahmt“ worden, wie die Behörde mitteilt.

Mit ziemlich genau der Hälfte der Summe bildete die Einfuhrumsatzsteuer, die für den Import von Waren erhoben wird, die größte Einnahmequelle. Lokale Daten nur für die Stadt Dortmund gibt es laut Hauptzollamt dazu nicht.

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