In der Stadt ist jetzt wieder Shopping möglich – dank „Click & Meet“. © Oliver Schaper
Click & Meet

Wo bekomme ich am Samstag in der City noch Shopping-Termine?

Shoppen ist wieder möglich, dank „Click & Meet“. Sind die Termine am ersten Shopping-Samstag begehrt? Wo kommt man noch rein? So sieht es bei Dortmunds größten Shopping-Adressen in der City aus.

Es ist ein Schritt in Richtung Normalität: In Dortmund ist Shopping wieder möglich. Allerdings nicht wie „früher“, vor Corona.

Der Einkauf muss geplant werden: Bevor Dortmunderinnen und Dortmunder shoppen können, muss vorab ein Termin vereinbart werden. Das nennt sich „Click & Meet“ (klicken und treffen) – und geht in der Regel online.

Stichprobe überrascht

Der Samstag ist ein klassischer Shopping-Tag. Auf dem Westenhellweg und in der City ist immer viel los gewesen. Diesen Samstag (13.3.) ist nun der erste Shopping-Samstag nach dem Lockdown. Wie sieht es aus mit Terminen?

Die Vermutung liegt nahe, dass es nur wenige freie Click-&-Meet-Termine geben könnte. Das allerdings bestätigt sich nicht, als wir eine Strichprobe bei den großen und viel besuchten Geschäften in der City machten.

Der Elektronikmarkt Saturn auf dem Westenhellweg hat bis zum Redaktionsschluss dieses Artikels (12. März, 16 Uhr) laut des Online-Buchungssystems (zu finden auf saturn.de) noch reichlich freie Termine für den ganzen Tag offen. Wer also am Wochenende einen neuen Fernseher kaufen muss, um Fußball zu schauen, bekommt ihn wohl auch.

Ähnlich sieht es bei Galeria Karstadt aus: Am Samstag steht einem ausgiebigen Besuch in dem Warenhaus nichts im Wege. Egal ob für 30 Minuten oder 4 Stunden, Termine gibt es online genug (unter galeria.de).

Server-Probleme bei H&M

Die Modegeschäfte Peek & Cloppenburg (peek-cloppenburg.de/termin) und Anson’s (ansons.de/termin) haben auch noch viele freie Termine. Hier hat man 45 Minuten Zeit, um ein neues Outfit zu finden.

Bei C&A auf dem Ostenhellweg hingegen ist für dieses Wochenende nichts mehr frei. Und auch die kommende Woche ist schon ausgebucht. Den ersten freien Termin, der am Freitagnachmittag noch zu finden war, gibt es erst am 26. März, also in einer Woche. Das Modehaus scheint also ziemlich beliebt zu sein – oder es werden nur wenige Termine angeboten.

Die schwedische Mode-Kette H&M bietet auch Click & Meet an, Termine gibt es dort auch im Internet (buchbar über clickandmeet.hm.com/de). Über mehrere Stunden gab es nur eine Fehlermeldung – „Server busy“, Server überlastet – wenn man eine der beiden Dortmunder Filialen für die Terminbuchung auswählen wollte. Bei anderen Filialen ging es. Ein Hinweis darauf, dass auch die Dortmunder Häuser ausgelastet sind?

Irgendwann lief das System dann doch. Ergebnis: In der Thier-Galerie wie auch am am Westenhellweg sind noch reichlich Termine verfügbar.

Das große Modegeschäft Primark an der Thier-Galerie ist übrigens weiter zu. Die Frage, ob dort bald auch ein Click-&-Meet-Einkauf möglich sein wird, blieb bis zum Redaktionsschluss vom Unternehmen unbeantwortet.

Als Click-&-Meet angekündigt wurde, gab es viele negative Reaktionen. Es wurde kritisiert, dass das Konzept den Spaß und die Spontanität von einem Einkaufsbummel nehmen. Unsere Strichprobe zeigt aber: Es gibt viele freie Termine. Und die können auch spontan gebucht werden: Viele Geschäfte erkennen auch eine Registrierung an, die vor Ort per Smartphone kurzfristig erfolgt – oder sogar auf Papier.

Anders als auf dem Westenhellweg sieht es übrigens bei dem schwedischen Möbelhaus Ikea in Dortmund-Kley aus. Anscheinend wollen viele Dortmunderinnen und Dortmunder bald renovieren. Denn Click-&-Meet-Termine gibt es erst wieder am Dienstag (16. März) – davor ist alles ausgebucht.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
1990 im Emsland geboren und dort aufgewachsen. Zum Studium nach Dortmund gezogen. Seit 2019 bei den Ruhr Nachrichten. Findet gerade in Zeiten von Fake News intensiv recherchierten Journalismus wichtig. Schreibt am liebsten über Soziales, Politik, Musik, Menschen und ihre Geschichten.
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