Wittbräucker Straße: 100 Jahre alte Linden-Allee bekommt Nachwuchs

Straßen in Dortmund

Die Wittbräucker Straße zieht sich von Herdecke im Westen bis nach Aplerbeck im Osten. Gesäumt wird die Straße von großen Linden. Doch die Allee weist Lücken auf – neue Bäume müssen her.

Berghofer Mark

, 21.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fritz Goersmeyer (Grüne) neben einer jungen Linde. Mit den Neupflanzungen werden Lücken in der Allee gefüllt.

Fritz Goersmeyer (Grüne) neben einer jungen Linde. Mit den Neupflanzungen werden Lücken in der Allee gefüllt. © Jörg Bauerfeld

Die Linden an der viel befahrenen Wittbräucker Straße sind alt, uralt. Um 1920 ist die Allee, die von Herdecke bis nach Dortmund Aplerbeck führt, angelegt worden. Die meisten der heute wuchtigen Bäume sind damals gepflanzt worden. Also vor gut 100 Jahren.

Im Laufe der Zeit sind aber einige der Bäume verschwunden. Gefällt aufgrund der Verkehrssicherheit, vereinzelt auch für Neubauten entlang der Straße. Im Stadtbezirk Aplerbeck versucht man nun schon seit einigen Jahren, die Lücken zu schließen. Was aber in diesem Fall nicht so einfach ist. Denn nicht die Stadt Dortmund ist an der Wittbräucker Straße für Neupflanzungen zuständig, sondern Straßen NRW.

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2017 nahmen die Grünen in Aplerbeck noch einmal einen Anlauf, um neue Bäume an die Landesstraße zu bekommen. „Die Stadt Dortmund pflanzt immer sofort nach, wenn ein Baum gefällt werden muss. Bei Straßen NRW ist das leider nicht immer so“, sagt Fritz Goersmeyer (Grüne), der sich besonders für den Erhalt der Lindenallee einsetzt.

Und Straßen NRW hat die Bitte erhört. Vom Höchsten aus in Richtung Aplerbeck wurden 19 neue Linden gepflanzt. „Es sind zwar nicht alle Lücken gefüllt worden, aber so können wir schon ganz zufrieden sein“, so Goersmeyer.

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