#WirsindDortmund: Tausende unterstützen Dortmunder „Schulboykott“

Schulen schließen?

Nach dem angekündigten Dortmunder „Schulboykott“ und dem Verbot durch die Landesregierung trendet im Internet #WirsindDortmund. In tausenden Reaktionen gibt es viel Solidarität.

Dortmund

, 17.03.2021, 10:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
#WirsindDortmund: Tausende unterstützen Dortmunder „Schulboykott“

© picture alliance/dpa

Der Dortmunder „Schulboykott“ ruft bundesweit Reaktionen hervor. Am Dienstag (16.3.) hatte die Stadt Dortmund angekündigt, die Schulen am heutigen Mittwoch nicht mehr öffnen zu wollen. Die Landesregierung verbot diesen Schritt wenige Stunden später. Unter #WirsindDortmund trendet das Thema aktuell beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Über 10.000 Tweets gab es bis Mittwochmorgen (9.45 Uhr) bereits – Tendenz steigend. Unter anderem postet die Stadt Bochum Aussagen des Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.

Aber auch betroffene Schüler melden sich in Postings zu Wort und kritisieren, dass man durch die Schulpflicht gezwungen sei, sich in Ansteckungsgefahr zu begeben.

Andere User ziehen Verbindungen zur Fridays-for-future-Bewegung und regen einen Schulstreik an.

Auf den Ursprungstweet der Stadt Dortmund, in dem man die Schulschließungen am Dienstagmittag angekündigt hatte, gibt es mittlerweile tausendfach Reaktionen mit großer Bandbreite.

Die Ankündigung hatte am Dienstag bundesweit für Aufsehen gesorgt:

Die Landesregierung hatte der Idee bereits wenige Stunden nach Bekanntwerden eine klare Absage erteilt:

In der Dortmunder Lehrerschaft löste die Idee emotionale Reaktionen aus:

Jetzt lesen

Aus der Elternschaft berichtete die Stadteltern-Vorsitzende von gemischten Reaktionen:

Jetzt lesen

Schülervertreter zeigten sich irritiert und berichteten über zunehmende Zermürbung:

Jetzt lesen

Die Idee an sich wird zunächst folgenlos bleiben, da die Stadt Schulschließungen nicht im Alleingang beschließen kann. Ist das alles nur Theater? Das analysieren wir im Video-Gespräch:

Jetzt lesen

Warum die Ankündigung dennoch Sinn macht, legt unser Redakteur Oliver Volmerich in seinem Kommentar dar:

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt