Wird die Deipenbeckstraße trotz Corona-Krise rechtzeitig fertig?

Coronavirus

Seit April können Anwohner der Deipenbeck-Straße ihre Häuser wegen Kanal-Arbeiten nur zu Fuß erreichen. Jetzt besteht die Angst, das sich die Fertigstellung wegen der Coronakrise verspätet.

Lütgendortmund

, 21.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Baustelle in der Deipenbeckstraße soll im Zeitplan liegen.

Die Baustelle in der Deipenbeckstraße soll im Zeitplan liegen. © Holger Bergmann

Kanalbauarbeiten in der sogenannten „offenen Bauweise“ sind die weitgehend folgenreichsten Baustellen in einer Stadt. Wohnstraßen müssen für die Bauzeit in der Regel komplett gesperrt werden, weil die Baugruben meist ziemlich breit und lang sind.

Das ist für Anwohner sehr belastend, weil sie ihr Zuhause nur zu Fuß erreichen können. Da gibt es nur eine Abhilfe, die Bauarbeiten müssen möglichst schnell beendet werden.

Die Bewohner der Deipenbeckstraße in Lütgendortmund zwischen „Portmannsweg“ und „Gertrudstraße“ erleben seit April so eine Baustelle. An dieser Stelle werden laut Stadtsprecher Christian Schön Abwasserrohre und Schachtbauwerke erneuert.

Weiterhin Verkehrsbehinderung

Das alles passiert während der Einschränkungen durch die Corona-Krise. Da haben sich einige Anwohner die Frage gestellt, ob das Einfluss auf das Ende der Bauarbeiten haben wird, und wendeten sich an dieser Redaktion.

Eine Anfrage bei der Stadt Dortmund bringt jetzt gute Nachrichten. Laut Christian Schön befindet sich die Baustelle im Zeitplan. Dieser sieht eine Ende der Bauarbeiten bis zum 26. Juni (Freitag) vor.

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Christian Schön kündigt aber auch an, dass es bis ins 4. Quartal zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Denn die Erneuerung der Fahrbahn stehe auch an.

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