Vandalismus und Diebstahl am Phoenix-See - So schätzt die Polizei die Lage ein

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Nach dem Einbruch in ein Restaurant am Phoenix-See ist es ruhig geblieben für die Gastronomen in der Umgebung. Ist das normal oder ungewöhnlich? Wir haben die Polizei gefragt.

Hörde

, 21.08.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

An einem Samstagmorgen, es war der 8. Juni, sind zwei Männer in das Lokal „Wurst und Soße“ am Westufer des Phoenix-Sees eingebrochen. Die Männer wurden bei der Tat gefilmt, die Polizei fahndet öffentlich nach ihnen. Ihr Imbiss sei zum dritten Mal innerhalb von sieben Jahren von Einbrechern heimgesucht worden, sagte eine Mitarbeiterin Mitte August.

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Die Vermutung, dass die Gastronomien rund um den Phoenix-See besonders häufig Opfer von Vandalen und Einbrechern werden, kann die Polizei Dortmund allerdings nicht bestätigen. „Das ist kein Problem, es wird hier relativ selten Anzeige zum Beispiel wegen Sachbeschädigung erstattet“, sagt Polizeisprecher Sven Schönberg auf Anfrage.

Bestuhlung schwimmt manchmal im See

„Für den Phoenix-See gibt es kein erhöhten Deliktzahlen bei Einbrüchen oder Sachbeschädigung“, so Schönberg. Es komme zwar vor, dass Bestuhlung im See lande - meist aber auch nur, wenn die zuvor nicht festgekettet worden ist.

Zwei Muster haben sich allerdings herauskristallisiert. So seien die Fallzahlen im Verlauf eines Jahres während der Sommermonate am höchsten. „Zudem sind die Täter dann meistens Jugendliche oder alkoholisierte Jugendliche“, sagt Schönberg.

Für das Wochenende vom 17. und 18. August hat Schönberg geprüft, wie oft es am Phoenix-See zu Vandalismusschäden oder Einbrüchen gekommen ist. Das Ergebnis: null mal.

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