Dieses Hinweisschild auf die Maskenpflicht hängt wie andere am Westenhellweg auf Augenhöhe. © Wilco Ruhland
Corona-Pandemie

Wie hoch müssen Hinweisschilder zur Mundschutz-Pflicht hängen?

Erst hingen sie zu hoch, dann vielerorts zu niedrig. Dabei gibt es für die Aufhängung der Maskenpflicht-Schilder an stark frequentierten Orten in Dortmund eine präzise Anweisung.

Als die Maskenpflicht am 13. Oktober auf dem Westen- und Ostenhellweg eingeführt wurde, haben die Passanten die Hinweisschilder zunächst kaum wahrgenommen; denn sie hingen weit oben an den Laternenmasten.

Die Begründung der Verwaltung lautete damals, dass die Schilder sonst zerstört oder abgerissen werden könnten. Das ist auch tatsächlich passiert. Zum Beispiel in Aplerbeck vor allem am Rodenbergpark und in Lütgendortmund auf dem Marktplatz.

Doch geht man heute über den Westenhellweg, hängen dort die Schilder mittlerweile ebenfalls auf Augenhöhe. So niedrig, dass jemand offenbar seine Fußtritte dort hinterlassen konnte.

Mindesthöhe 2,50 Meter

Wieso die Hinweisschilder plötzlich so niedrig hängen, war nicht zu klären. Stadtsprecher Maximilian Löchter erklärte auf Anfrage, die Schilder müssten mit ihrer Unterkante mindestens 2,50 Meter über der Gehwegfläche angebracht werden.

Mitte Oktober des letzten Jahres hätten in der City und den Vorortzentren noch viele Blumenkübel an den Laternenmasten gehangen. Deshalb habe man die Schilder höher als 2,50 Meter anbringen müssen.

Im Zuge von Nachbeschilderungen, zum Beispiel nach mutwilliger Zerstörung, würden die Schilder auf 2,50 Meter gehängt und Schilder, die aktuell die Mindesthöhe nicht hätten, im Rahmen der Kontrolle neu ausgerichtet.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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Gaby Kolle

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