Die nächsten Monate werden das Klinikum vor mehrere Herausforderungen stellen. © Schaper
Winter 2021

Wie entwickelt sich die Lage im Klinikum? Drei Faktoren sind entscheidend

Was passiert in den nächsten Monaten in den Krankenhäusern? Das Klinikum Dortmund bereitet sich auf viele Möglichkeiten vor. Ganz wesentlich seien Anfang 2021 nun drei Aspekte.

Wie kommen die Krankenhäuser durch die nächsten Monate? Womit rechnen sie? Sind verlängerte Schließungen von Schulen, Gastronomie, Einzelhandel aus ihrer Sicht sinnvoll?

„Der Lockdown hat aus unserer Sicht nach wie vor seine Berechtigung“, unterstreicht Sprecher Marc Raschke stellvertretend für das Klinikum Dortmund. Rein der Zahlenlage nach spreche die aktuelle Lage nicht für Lockerung.

Man wisse natürlich, so Raschke weiter, „dass viele Menschen in der Gesellschaft dafür enorme Opfer bringen müssen – und können nur einmal mehr unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, dass viele den Lockdown so tapfer durchstehen.“

Derweil bereitet man sich im Klinikum Dortmund auf eine ungewisse Zukunft vor. Drei Faktoren spielen die wesentlichen Rollen:

Punkt 1: Corona/Covid-19

Die große Herausforderung ist und bleibt natürlich Covid-19, erst recht mit der Ungewissheit über ein mutiertes Coronavirus, über die Geschwindigkeit seiner Ansteckung und vielleicht andere Auswirkungen.

„Und natürlich bleibt die Frage, wie sich Weihnachten, Silvester und Co. auswirken“, verdeutlicht Raschke. Denn die Infektionslage habe ja erst mit zeitlicher Verzögerung großen Einfluss auf die Belegung der Intensivbetten.

Punkt 2: Grippe

Corona ist nicht das einzige Virus, das dem Menschen schadet. Auch die Grippe bleibt ein Thema.

„Es ist noch nicht klar, inwiefern dieses Jahr sich die Influenza in den Betten der Krankenhäuser niederschlägt“, erläutert der Klinikum-Sprecher. Zu diesem Punkt kann man derzeit nur mutmaßen: „Entscheiden wird sich das in den Monaten Januar, Februar und März.“

Punkt 3: Geburten

Der dritte Punkt ist eigentlich ein freudiger, doch auch der zieht eine stärkere oder schwächere Belegung in den Kliniken nach sich: „Man erwartet allgemein in Deutschland für die Monate Januar und Februar einen Geburtenanstieg“, so Raschke.

Ein Ergebnis des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020. Dass die Menschen mehr als sonst zuhause waren und weniger Freizeitmöglichkeiten hatten, dürfte eine große Rolle gespielt haben, vermuten Gynäkologen.

Für das erste Quartal 2021 aber gilt: Wann wie viele Babys tatsächlich auf die Welt kommen, in welchen Krankenhäusern das konkret geschieht, wie kritisch oder entspannt dann aktuell die Corona-Lage in diesen Kliniken aussieht – auch all das sind ungewisse Aspekte.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Jahrgang 1977 - wie Punkrock. Gebürtiger Sauerländer. Geborener Dortmunder. Unterm Strich also Westfale.
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Björn Althoff

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