Wie der U-Turm die Gäste zum Kirchentag in Dortmund begrüßt

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Der U-Turm zeigt mit den „Fliegenden Bildern“ von Regisseur Adolf Winkelmann Flagge. Für den BVB, gegen Nazis – und jetzt auch für den Evangelischen Kirchentag in Dortmund.

Dortmund

, 13.06.2019, 14:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es gibt wohl kaum ein besseres Medium, um Gäste in der Stadt zu begrüßen. Denn der U-Turm ist mit seinen „Fliegenden Bildern“ vor allem für alle, die mit der Bahn anreisen, weithin sichtbar.

Seit Mittwoch (12. 6.) lässt Regisseur Adolf Winkelmann eine grüne Flagge mit der Losung des Kirchentages „Was für ein Vertrauen“ als Videoclip am Turm wehen – im Wechsel mit den üblichen „Fliegenden Bildern“ des Tages und natürlich den Tauben, die zur vollen Stunde erscheinen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Adolf Winkelmann als Schöpfer der „Fliegenden Bildern“ auf besondere Ereignisse in der Stadt reagiert. Zu BVB-Spielen sind am Turm schwarz-gelbe Kickerfiguren zu sehen, vor der Europawahl wehte die Europaflagge. Und wenn nötig bezieht der Turm auch klar Stellung gegen Nazis.

Themen, die die Stadt beschäftigen

Aufmerksam gemacht haben die „Fliegenden Bilder“ unter dem Motto „Fliegende Bauern“ auch auf das 40. Chess-Meeting 2012. Und der Deutschland-Achter rudert bei besonderen sportlichen Anlässen über die LED-Front.

„Wichtig ist für mich, dass es keine Werbung ist, sondern dass es um Themen geht, die jetzt die Stadt beschäftigen“, erklärt Adolf Winkelmann. Für ihn seien die „Fliegenden Bilder“ eine „einzigartige Möglichkeit zur Kommunikation mit der Stadtgesellschaft“.

Dass der Clip zum Kirchentag schon eine Woche vor der Eröffnung des großen Christentreffens zu sehen ist, hat einen besonderen Grund. „Der Turm begrüßt die ersten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die in die Stadt kommen“, sagt Winkelmann. Viele ehrenamtlich Engagierte reisen schon in diesen Tagen an, um bei den letzten Vorbereitungen zu helfen.

Adolf Winkelmann in der „Wunderkirche“

Adolf Winkelmann selbst wird seinen ersten Kirchentag als aktiver Teilnehmer erleben. Er ist an einem noch nicht genannten Termin während des Kirchentages Gesprächsgast in der Reinoldikirche, die als „Wunderkirche“ von Donnerstag bis Samstag (20. bis 22. 6.) ein Überraschungsprogramm bietet.

Der U-Turm spielt beim Kirchentag zumindest eine kleine Rolle. Die Theologische Fakultät der Ruhr-Uni Bochum und das Institut für Evangelische Theologie organisieren auf der Hochschul-Etage im Dortmunder U als Teil des „Zentrums Hochschule“ Podiumsgespräche und Workshops rund um theologische Themen.

Außerdem gehören die laufenden Ausstellungen im Dortmunder U zum Kulturprogramm des Kirchentags. Dazu gibt es auch spezielle Führungen durch die Ausstellung „Niederländische Moderne“.

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