Wickede ist nicht mehr länger benachteiligter Stadtteil

Neue Einstufung

Wickede galt bis als „Besonders benachteiligter Sozialraum“. Das hat sich geändert. Dennoch seien noch nicht alle Probleme gelöst, sagt der Ratsvertreter der Linken, Utz Kowalewski.

Wickede

, 16.05.2019, 17:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Utz Kowalewski, Die Linke

Utz Kowalewski, Die Linke © Klaus Hartmann

Der Wickeder Ratsvertreter Utz Kowalewski (Die Linke) begrüßt die, so Kowalewski, „insgesamt positive Entwicklung in Wickede“. Der neue Sozialbericht der Stadt, der am 23. Mai im Rat der Stadt verabschiedet wird, stellt fest, dass Wickede nicht mehr länger als „besonders benachteiligter Sozialraum“ gewertet werden müsse.

Lediglich im Meylantviertel seien die Probleme noch relativ groß, während sich die Situation in den anderen Siedlungsbereichen von Wickede entspannt habe. Die Hilfen für das Meylantviertel sollen daher auch fortgeführt werden.

Einstufung erfolgt über Quote der Transferleistungsempfänger

Die Einstufung zum besonders benachteiligten Sozialraum werde über die Quote an Transferleistungsempfängern bestimmt, bestimmt. Beziehen mehr als 20 Prozent der Bewohner eines Sozialraums Hartz IV, Grundsicherung im Alter oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, so wird ein Sozialraum als benachteiligt betrachtet.

„Wickede liegt nun bei knapp 18 Prozent Transferleistungsempfängern. Auffällig ist allerdings, dass die Einwohnerzahl in Wickede so stark gesunken wie in keinem anderem Sozialraum in Dortmund. Man kann daher nicht behaupten, dass die grundsätzlichen Probleme bereits gelöst wären“, so Kowalewski.

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