Niklas Bayer genannt Eynck aus Dortmund spielte sich bis zur 125.000-Euro-Frage beim „Zocker-Special“ von „Wer wird Millionär“. © TVNOW / Stefan Gregorowius
Schock-Moment auf RTL

„Wer wird Millionär?“ – Dortmunder Kandidat kämpft mit Kinderfrage

Bei einer Spezialsendung von „Wer wird Millionär?“ am Montag legte der Dortmunder Kandidat einen souveränen Auftritt hin. Eine „kinderleichte“ Frage brachte ihn allerdings aus dem Konzept.

Bei der Spezialsendung „Zocker-Special“ von „Wer wird Millionär?“ ist es am Montag (11.1) gleich um die Gewinn-Summe von zwei Millionen Euro gegangen – und der Dortmunder mit dem ungewöhnlichen Namen Niklas Bayer genannt Eynck war am Montag (11.1) mit von der Partie.

Zocker-Special: Die Fallhöhe ist groß

Zusätzlich zur Gewinnsumme gibt es eine weitere Besonderheit: Bei den ersten neun der insgesamt 15 Fragen gibt es keine Joker. Die Kandidaten müssen Nerven wie Drahtseile beweisen – und die Fallhöhe ist groß. Das macht Kandidat Janos Pigerl aus Köln dem Dortmunder Kandidaten vor und erliegt am Ende seinem Zocker-Schicksal: Von den erspielten 125.000 Euro bleiben nach falscher Beantwortung nur 1.000 Euro übrig.

Ob es Niklas Bayer genannt Eynck anders ergehen wird? Zielsicher nimmt der Psychologe aus Dortmund als zweiter Kandidat an diesem Abend den Platz vor Günther Jauch ein und lacht sympathisch in die Kamera. Die Herkunft seines Namens beantwortet er brav, bevor er ins Spiel einsteigt.

Kandidat Niklas Bayer genannt Eynck (l.) und Moderator Günther Jauch (r.)
Kandidat Niklas Bayer genannt Eynck (l.) und Moderator Günther Jauch (r.) © TVNOW / Stefan Gregorowius © TVNOW / Stefan Gregorowius

Bei der 64.000-Euro-Frage fallen die ersten Joker

Doch wie kommt er zu diesem Namen? Er komme ursprünglich aus dem Münsterland und da sei solch ein Nachname gar nicht unüblich. „Bayer genannt Eynck“ ist nämlich der Nachname. Während er erzählt, dass er sich selbst meist mit Bindestrich schreibe, um einer Diskussion über seinen Nachnamen zu entgehen, wird der Personalausweis des Dortmunders eingeblendet. Das sorgt für einen lockeren Einstieg.

Schließlich spielt sich Niklas Bayer genannt Eynck souverän bis zur 64.000 Euro-Frage, für die die ersten beiden Joker drauf gehen. Im Anschluss winken dem Dortmunder Psychologen 125.000 Euro, wenn er die Liedzeile eines berühmten Kinderliedes singen kann. Kinderleicht? Von wegen.

Gefragt wird nach dem Bräutigam in der „Vogelhochzeit“. Ist es die Amsel, die Drossel, der Fink oder der Star? Günther Jauch stimmt das Lied an: „Ein Vogel wollte Hochzeit machen, in dem grünen Walde…“ – Aber auch das hilft dem Kandidaten nicht auf die Sprünge. „Lang ist’s her“, sagt er. Er entscheidet sich für den Zusatz-Joker aus dem Publikum.

Schockmoment: Kandidaten-Joker rät zur falschen Antwort

Die Frau aus dem Publikum singt: „Die Amsel war der Bräutigam, die Drossel war die Braute.“ Sie sei sich ziemlich sicher, hoffe aber auch, nichts Falsches zu sagen. Oder sollte etwa doch die Drossel der Bräutigam sein?

Letztlich entscheidet sich der Dortmunder für die Amsel, das „Bauchgefühl“ seines Jokers, und – verliert. Allein die Drossel hätte ihm an diesem Abend zu 125.000 Euro verhelfen können. Während sein Joker in Tränen ausbricht, schaut Niklas Bayer genannt Eynck betreten zu Boden, erliegt dem Zocker-Schicksal und geht mit dem 1.000-Euro-Trostpreis nach Hause.

Über die Autorin
Volontärin
Ist am Niederrhein geboren und aufgewachsen. Hat Germanistik und Kunstgeschichte studiert und lebt seitdem in ihrer Wahlheimat Bochum. Liebt das Ruhrgebiet und all seine spannenden Menschen und Geschichten.
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Irina Höfken

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