Bienenvolk ausgebüxt: Tausende Brummer sorgen für akustisches Inferno

Nordost-Geschichten

Tausende von Bienen schwirrten plötzlich durch die Nachbarschaft. In Wickede schwärmte neulich ein Bienenvolk aus. Vier vermummte Imker rückten an.

Wickede

, 09.05.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Übertriebener Corona-Schutz in Karl-Heinz Czierpkas Garten

Übertriebener Corona-Schutz in Karl-Heinz Czierpkas Garten? © Karl-Heinz Czierpka

Liebe Leserinnen und Leser,

der Brackeler Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka ist bekanntlich ein großer Bienen-Fan. Er setzt sich für Wildblumenwiesen ein, damit diese Tierchen genug zu knabbern haben. Und doch haben ihn die Brummer neulich erschreckt.

So sei das mit dem Schildchen „Zimmer frei“ am Insekten-Hotel nicht gemeint gewesen: Plötzlich habe es in seinem Garten ein akustisches Inferno gegeben, und er habe die Flucht von der Veranda ins Haus antreten müssen.

Eine Situation wie bei Hitchcock

Die Situation habe irgendwie an Hitchcock erinnert, nur ohne Schnäbel und etwas kleiner: Tausende von Bienen schwirrten plötzlich durch den Garten und entdeckten einen Efeu-Ast als attraktives Zentrum für ihre Flugübungen.

Da schellte es schon an der Tür, die Nachbarin war da – ein Bienenvolk war ausgeschwärmt. Letztlich tummelten sich neben Tausenden von Bienen in Czierpkas Garten vier voll vermummte Imker, die ihr Bienenvolk wieder einfingen, was sich als nicht ganz einfach gestaltete. Die Königin war nur schwer zu erreichen.

Trockener Kommentar vom Nachbarn: „Lieber Karl-Heinz, ich möchte mich nicht einmischen, aber findest du euren aktuellen Corona-Schutz nicht etwas übertrieben?“

Machen Sie sich ein schönes Wochenende! Bis nächsten Samstag!

Andreas Schröter

Andreas Schröter © privat

Jetzt lesen

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt