Wenn der Fußballplatz zur Stolperfalle wird: TuS Eving-Lindenhorst wartet auf neuen Rasen

dzFußball in Eving

Löcher, Ausbesserungen, aufgeplatzte Nähte - der Kunstrasen beim TuS Eving-Lindenhorst hat seine besten Jahre hinter sich. Jetzt soll ein neuer her. Es gibt einen ersten Zeitplan.

Lindenhorst

, 02.08.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit 2005 ist der TuS Eving-Lindenhorst bereits mit einem Kunstrasen ausgestattet. Das sind jetzt 14 Jahre - für einen Kunstrasen kein besonders hohes Alter. Dennoch soll der Rasen jetzt neu gemacht werden. „Das wird auch wirklich Zeit“, sagt Helga Zarth, Geschäftsführerin des Vereins.

Schließlich ist der Platz mittlerweile zu einer echten Stolperfalle geworden, berichtet sie: „Da sind so viele Erhebungen oder Löcher, dass die Kinder schnell fallen können. Da können sie sich richtig weh tun.“ Bei Regen kommt noch ein zweites Problem hinzu: „Da steht der Platz teilweise richtig unter Wasser. Manche Schiedsrichter haben da schon Spiele nicht angepfiffen, weil das zu gefährlich war.“

Spieler wollen bessere Bedingungen

Doch der Rasen ist nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit. Einige Spieler haben sich aufgrund der schlechten Bedingungen bereits einen neuen Verein gesucht, so Helga Zarth: „Wir haben mal Landesliga gespielt und sind mittlerweile in der Kreisliga. Viele Spieler haben uns verlassen. Da spielen die Bedingungen auch mit rein.“

Ein Grund, warum der Rasen schon jetzt so ramponiert ist, ist unter anderem dieser: „Wir haben in den letzten Jahren immer die Mannschaften bei uns aufgenommen, die einen neuen Kunstrasen bekommen haben. Da war unser Platz dann natürlich besonders in Benutzung und das hat ihm dann auch den Rest gegeben“, sagt Helga Zarth.

Da die Anlage des TuS Eving-Lindenhorst eine städtische ist, kümmert sich das Sportamt der Stadt um die Erneuerung. Derzeit werde geprüft, ob der Platz im kommenden Jahr erneuert werden könne, sagt Stadtpressesprecherin Katrin Pinetzki. „Wenn eine entsprechende Vorlage nach der Sommerpause in die politischen Gremien ginge und die Erneuerung beschlossen wird, könnte witterungsbedingt frühestens im Frühjahr 2020 mit dem Neubau begonnen werden“, skizziert sie den groben Ablauf.

Auch ein neues Flutlicht ist installiert

Und damit dann auf dem nagelneuen Kunstrasenplatz auch bis spät in die Abendstunden gekickt werden kann, gibt es seit Kurzem eine weitere Neuerung am Platz vom TuS Eving-Lindenhorst. „Wir haben jetzt ein neues Flutlicht mit LED“, berichtet Helga Zarth stolz.

Dazu gekommen ist sie mehr durch Zufall: „Wir brauchten eine neue Birne für unser Flutlicht. Und da sagte man mir im Laden, dass bald unsere aktuelle Anlage nicht mehr erlaubt sei, sondern nur noch LED. Also musste ein neues Flutlicht her!“

Mit der finanziellen Unterstützung von mehreren Seiten konnte schnell eine neue Anlage installiert werden. „Die Installateure haben gesagt, mit der Anlage ist es wie taghell und meine Spieler würden mir um den Hals fallen. Das hoffe ich doch“, sagt Hela Zarth lachend.

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