Weil die Bäche der Stadt abwasserfrei sind: Emschergenossenschaft in Berlin ausgezeichnet

Emscher-Umbau

Die Dortmunder Bäche sind abwasserfrei. Das ist eine historische Leistung, die bundesweit Beachtung findet. Diese Anerkennung hat die Emschergenossenschaft jetzt auch schwarz auf weiß.

Huckarde

, 03.06.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weil die Bäche der Stadt abwasserfrei sind: Emschergenossenschaft in Berlin ausgezeichnet

Bis Deusen ist die Emscher wieder ein naturnaher Fluss. © Foto Emschergenossenschaft

Die Emschergenossenschaft hat in Berlin den Roland-Gutsch-Award für ihr erfolgreiches Projektmanagement beim Emscher-Umbau erhalten. Die Auszeichnung wird verliehen von der „GPM Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e.V.“.

In ihrer Begründung betonte die stellvertretende Juryvorsitzende Prof. Dr. Yvonne Schoper die besondere Leistung der Emschergenossenschaft, die vielfältigen beteiligten Ebenen und Akteure in die Projektumsetzung einbezogen zu haben. Mit dem Roland Gutsch Project Management Award würdigt die GPM die Menschen hinter den Projekten.

Generationen-Projekt

Die Emscher ist seit 1992 Schauplatz des Generationenprojekts Emscher-Umbau. Das Ziel: Abwasser in unterirdischen Kanälen abzuführen und den Fluss mit seinen Nebenläufen in naturnahe Gewässerlandschaften umzubauen.

Dortmund ist die erste Emscherstadt, in der die Emscher bereits abwasserfrei ist. In Dortmund plante die Emschergenossenschaft Investitionen in Höhe von 919 Millionen Euro. Davon wurden bislang rund 817 Millionen Euro verbraucht.

95 Kilometer Abwasserkanäle

In die Kläranlage Deusen investierte die Emschergenossenschaft 135 Millionen Euro. Von insgesamt 96 Kilometern an neuen Abwasserkanälen in Dortmund wurden bereits 95 Kilometer fertig gestellt, von insgesamt 66 Kilometern an Gewässerläufen wurden bereits in Dortmund 43 Kilometer renaturiert.

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