Was der Ritter Kunibert mit dem Dortmunder Mathewettbewerb zu tun hat

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Mathematik kann viel mit Rittern und Königen zu tun haben. Das beweist eine Beispielaufgabe zum Mathewettbewerb für weiterführende Schulen. Können Sie sie lösen?

Asseln

, 16.09.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mal ehrlich, könnten Sie diese Aufgabe lösen?

  • Ritter Kunibert hat seinem König Kasimir das Leben gerettet. Zur Belohnung führt ihn der König in einen Saal, in dem drei gleich große Truhen stehen. Auf der ersten steht „Gold“, auf der zweiten „Silber“, auf der dritten „Gold und Silber“. Kasimir sagt: „Sieh dir die Truhen an: Eine ist nur mit Goldmünzen gefüllt, eine mit Silbermünzen, eine mit Gold- und Silbermünzen. Die Aufschriften sind alle falsch.“ Kunibert darf sich aus einer Truhe eine Münze zeigen lassen und soll dann entscheiden, welche Truhe er haben will.“ Aus welcher Truhe soll Kunibert sich eine Münze zeigen lassen, um in jedem Fall nur Goldmünzen zu erhalten?

Dies ist eine Beispielaufgabe für die Klasse 7 aus dem Mathematikwettbewerb Dortmund für weiterführende Schulen. Auftakt zur 27. Ausgabe war jetzt im Immanuel-Kant-Gymnasium. Tobias Ortmann, Lehrer am IKG und Regionalkoordinator des Wettbewerbs, freut sich darüber, dass allein in den vergangenen fünf Jahren über 3000 Schüler daran teilgenommen haben.

Teilnahmeformulare mit den Aufgaben, die es bis zum 30. September zu Hause zu lösen gilt, sind bei allen Dortmunder Schulen zu erhalten. Die Schüler sollten gegebenenfalls ihre Mathelehrer ansprechen. Und: Wer gute Ideen hat, darf sich sogar verrechnen und wird eventuell zur zweiten Runde am 16. November im IKG eingeladen.

Landeswettbewerb steht am 22. Februar an

Zu gewinnen gibt es Sachpreise und vor allem eine Einladung zum Landeswettbewerb am 22. Februar 2020 in Hamm und zur mathematischen Sommerakademie. Tobias Ortmann mag besonders, dass der Mathewettbewerb zu einem Koordinationsprojekt vieler unterschiedlicher Schulen geworden ist.

Unterstützt wird der Wettbewerb durch die Sparkasse Dortmund. „Mathematik ist in unserer technologischen Gesellschaft eine Schlüsselressource. Ich freue mich, dass der Wettbewerb zur Tradition geworden ist“, sagt Claudia Mokanski von der Sparkasse Dortmund. Verschiedene Studien haben gezeigt, so Mokanski weiter, dass junge Menschen möglichst individuell gefördert und gefordert werden müssen, je nach Neigung und Begabung - und dass man sich vor allem um die Leistungsspitze kümmern müsse. Und: „Da haben wir hier in Dortmund gerade mit unserem Mathematikwettbewerb schon vor 27 Jahren ein - wie wir heute sehen - richtiges Zeichen gesetzt.“

Aufgaben sind an Schulen verschickt worden

Die Aufgaben sind an alle weiterführenden Schulen in Dortmund verschickt worden und können dort bei den Mathematiklehrer abgeholt werden. Zusätzlich stehen die Aufgaben auch im Internet unter www.dortmunder-mathematikwettbewerb.de zum Download bereit.

Der Wettbewerb für die vierten Klassen der Grundschulen startet im Oktober.

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