Was am Montag in Dortmund wichtig wird: Weihnachtsmarkt-Tassen, Wallsperrung, Gratis-ÖPNV

Dortmund kompakt

Bei den Sperrungen auf dem Innenstadt-Wall gibt es ein absurdes Hin und Her. In Sachen Weihnachtsmarkt-Tassen wird es heute ernst. Außerdem: Kritik am Qualitätsvergleich der Krankenhäuser.

Dortmund

, 18.11.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Was am Montag in Dortmund wichtig wird: Weihnachtsmarkt-Tassen, Wallsperrung, Gratis-ÖPNV

© Oliver Volmerich

Was heute in Dortmund wichtig wird:

  • Mit der spontanen Ankündigung einer erheblichen Wallsperrung hat die Stadt Rätsel aufgegeben - doch die Fahrt blieb am Wochenende frei. Warum das so war, hat die Stadt am Sonntag erklärt. (RN+) Unklar ist, ob der Hohe Wall ab heute oder einem der folgenden Tage gesperrt wird. So lange es gehe, lasse man offen, was möglich sei, teilte Stadtsprecher Maximilian Löchter mit. Die Dortmunder müssen sich also darauf einstellen, dass die Wall-Sperrung ziemlich plötzlich kommen könnte. Also auch heute.
  • Die Weihnachtsmarkt-Tasse: Sie ist beinahe so beliebt, wie ihr Inhalt. Heute stellen die Weihnachtsmarkt-Veranstalter vor, wie sie in diesem Jahr aussieht.

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Die Dortmunder Weihnachtsmarkt-Tassen der letzten 16 Jahre

Am Montag wurde die neue offizielle Glühweintasse für den Dortmunder Weihnachtsmarkt vorgestellt. Grund genug, einmal zurückzublicken. Hier zeigen wir alle Tassen seit 2002.
19.11.2018
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Ein schnörkelloser Stiefel mit Abendrot-Panorama: So sah die Glühweintasse des Dortmunder Weihnachtsmarktes 2002 aus.© Knut Vahlensieck
2003 gab es erneut einen Stiefel, dieses Mal allerdings in hellblau. © Knut Vahlensieck
2004 wurde der Glühwein-Stiefel knallrot. © Knut Vahlensieck
2005 tranken die Dortmunder den Glühwein aus einem Becher mit Relief. © Knut Vahlensieck
2006 waren die Becher weiß mit buntem Weihnachtsmotiv und hatten die Form kleiner Bierkrüge. © Aloys Reminghorst
2007 blieben die Becher weiß mit buntem Druck, diesmal mit angedeutetem Relief. © Aloys Reminghorst
Noch bunter wurden die Tassen 2008. © Aloys Reminghorst
Gaby Isken präsentiert die Becher von 2009. Nach fünf Jahren gab es die Rückkehr zum Stiefel. © Ulrike Böhm-Heffels
2010 gab es Ärger um die Tassen: Erwartet hatten die Weihnachtsmarkt-Händler das frishce, weiß-bunter Modell mit Relief (l.), bekommen haben sie dann nach langer Irrfahrt aus China das ergraute und weniger detailverliebte Stück (r.) Das Modell ähnelte eher einer Cappuccino-Tasse als einem Glühwein-Becher. © Dan Lareya/Dieter Menne
Eher schlicht und ohne Dortmunder Motiv, dafür aber in knallroter Herzchenform: der Becher von 2011. © Oliver Schaper
Aus Bechern in Schneemanngestalt mit lächelndem Gesicht und Möhrennase tranken die Dortmunder ihren Glühwein 2012. © Dan Lareya
Bei der Glühwein-Tasse 2013 wurde die beliebte Form des Vorjahres beibehalten. Auf ihr prangt diesmal ein Weihnachtsmann. © Oliver Schaper
Ein eher klassisches Stadt-Panorama bietet die 2014er-Ausgabe des Dortmunder Weihnachtsmarktes. © Dieter Menne
Schickes Mattglas! Das war die Weihnachtsmarkt-Tasse 2015. © Dieter Menne
Wieder in Glas-Optik, diesmal mit farbigem Druck: Der Becher von 2016.
Erstmals gibt es 2017 die Glühweintasse in schwarz-gelb. © Stephan Schütze
2018 ist die Weihnachtstasse wieder rot. Die Besonderheit ist der weiße Elch, der aus der Tasse hervorragt. © Jana Klüh

Das sollten Sie wissen:

  • Die Stadt Dortmund will ein kostenloses ÖPNV-Ticket einführen – aber nur für ihre Mitarbeiter. Diese sollen so zu umweltfreundlicher Mobilität bewegt werden. Die Pläne sind problematisch. Deshalb soll zunächst eine Notlösung kommen. (RN+)

  • Im Dortmunder Süden ist alles besser, heißt es. Die Anwohner am Marsbruchplatz können das nicht bestätigen. Sie klagen über Saufgelage, Polenböller, Einschusslöcher – und zweifelhafte Angebote wie Sex für 20 Euro.

  • Eine Studie der AOK vergleicht die Qualität von Dortmunder Krankenhäusern. Das soll Patienten die Entscheidung erleichtern. Die Ergebnisse sehen die Kliniken selbst kritisch. Sie sprechen von „gefährlicher Stimmungsmache“. (RN+)

Das Wetter:

Der November zeigt sich von seiner übelsten Seite: Regen, Regen, Regen. Und das Ganze bei maximal 5 Grad.

Hier wird geblitzt:

Benediktinerstraße, Breierspfad, Hohe Straße, Holzwickeder Straße, Karl-Marx-Straße, Kemminghauser Straße, Königsheide, Körner Hellweg, Lindemannstraße, Menglinghauser Straße, Olpketalstraße, Schlagbaumstraße, Sölder Waldstraße, Weingartenstraße, Wittbräucker Straße

Unangekündigte Messungen sind jederzeit auch andernorts möglich.

So sieht die Verkehrslage aktuell aus:

Die interaktive Karte zeigt, wie stark die Straßen in Dortmund aktuell belastet sind. Wenn Sie weiter reinzoomen, können Sie auch kleinere Straßen sehen. Außerdem können Sie hier Radwege und den öffentlichen Nahverkehr abfragen.

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