Wall-Einsatz: Raser, Poser und illegale Tuningszene erneut ausgebremst

Kontrolle am Wall

Um Lärm und Müll am Wall und an der Phönixseestraße zu verhindern, hat die Polizei Dortmund erneut große Kontrollen durchgeführt, Anzeigen gefertigt und sechs Autos sichergestellt.

Dortmund

27.02.2021, 09:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim Einsatz am Wall wurden von der Polizei Dortmund mehrere Autos sichergestellt.

Beim Einsatz am Wall wurden von der Polizei Dortmund mehrere Autos sichergestellt. © Polizei Dortmund

In der Nacht zu Samstag (27. Februar) haben Dutzende Einsatzkräfte erneut eine Massenkontrolle am Dortmunder Wall durchgeführt. Dabei seien allein in den ersten 90 Minuten der Kontrolle sechs Autos sichergestellt worden, berichtet die Polizei Dortmund.

Über 360 Personen und 220 Fahrzeuge wurden in der Nacht am Wall überprüft. Insgesamt wurden dabei 36 Platzverweise ausgesprochen, um Anwohner vor Lärm und Müll, der regelmäßig vor ihren Haustüren anfallen soll, zu schützen. Zusätzlich wurden 33 Verwarngelder verhängt und mehrere Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung gefertigt.

Lärm an der Phönixseestraße

Auch an der Phönixseestraße hat die Polizei eine Kontrolle durchgeführt. Dort seien spontan 30 Fahrzeuge versammelt gewesen und hätten für Lärm und Unruhe gesorgt. 30 Personen mussten ein Verwarngeld, unter anderem wegen des „Verbots der Einfahrt“, zahlen.

Polizeihauptkommissar Falko Haarhaus kündigte weitere Maßnahmen für die Zukunft an: „Wir haben Raser, Poser und die illegale Tuningszene heute so lange kontrolliert, bis der Wall leer war. Und auch in Zukunft werden wir diese Szene konsequent ausbremsen, bis der letzte Autofahrer oder die letzte Autofahrerin den Spaß am Lärm und Rasen verloren hat.“

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