Feuerwehr sperrt Waldstück ab: Herrscht hier Lebensgefahr?

dzFeuerwehr in Dortmund

Die Feuerwehr hat einen Teil des Waldstücks „Im Rauhen Holz“ abgesperrt. Und das nicht wegen des Eichenprozessionsspinners. Anwohner fürchten um ihr Leben.

Lütgendortmund

, 01.07.2020, 16:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wenn derzeit ein Waldstück gesperrt wird, liegt das meistens am Eichenprozessionsspinner. In Lütgendortmund gibt es jedoch ein anderes Problem, das rein gar nichts mit den Brennhaaren der giftigen Raupe zu tun hat.

Wegen „akuter Lebensgefahr für Mensch und Tier“ sei ein Teil des Waldstücks „Im Rauhen Holz“ abgesperrt worden, schreibt eine Facebook-Userin am Dienstag (30.6.) in ihrem Post. Sie habe gegen 15 Uhr beobachtet, wie die Feuerwehr den gefährlichen Bereich mit Flatterband umschlossen habe.

Der angebliche Grund: Von den teils morschen Bäumen fallen Äste. Spaziergänger sollten aufpassen, den Bereich meiden und nach oben schauen, so der Rat der Facebook-Userin. Das kann Feuerwehr-Pressesprecher Oliver Körner so jedoch nicht ganz bestätigen.

Eiche hat einen Riss

Es gehe nicht um herabfallende Äste mehrerer Bäume. „Der Stamm einer Eiche ist in circa zehn Metern Höhe gerissen“, sagt der Pressesprecher. „Ein Spaziergänger hat das gemeldet.“ Weil unklar gewesen sei, ob der obere Teil des Baumes inklusive Krone möglicherweise abbrechen und herunterstürzen könne, habe die Feuerwehr den Bereich großräumig gesichert.

Akute Lebensgefahr herrsche nicht. Dennoch sollte der abgesperrte Bereich nicht betreten werden, so Körner. Der Vorgang sei an das Grünflächenamt übergeben worden. Eine Anfrage, wie es nun mit dem Baum weitergeht, läuft.

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