Wald in Syburg brennt: Schwieriger Einsatz für die Feuerwehr

Waldbrandgehfar

Die Feuerwehr Dortmund ist am frühen Sonntagmorgen zu einem Feuer nach Syburg gerufen worden. Dort brannte es im Wald. Die Einsatzkräfte konnten schnell Schlimmeres verhindern.

Dortmund

, 09.08.2020, 11:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aufmerksame Zeugen und die Feuerwehr haben dafür gesorgt, dass es in Syburg keinen größeren Waldbrand gegeben hat.

Wie die Feuerwehr mitteilt, sei sie am Sonntagmorgen (9.8.) gegen 6.30 Uhr von Spaziergängern alarmiert worden, weil dort auf einer Fläche rund 200 Quadratmeter Unterholz in Brand geraten waren.

Die Löschmaßnahmen wurden dabei durch unwegsames Gelände sowie eine schlechte Löschwasserversorgung erschwert. Beispielsweise müssten die vorgehenden Atemschutztrupps aufgrund der Hanglage mit speziellen Absturzsicherungen gesichert werden.

1,5 Kilometer Schlauch waren nötig

Zunächst wurde der Brand mit sogenannten Feuerpatschen und Kleinlöschgeräten unter Kontrolle gebracht, danach wurde das Bodenfeuer durch Schneisen begrenzt und durch eine Spezialeinheit eine ausreichende Löschwasserversorgung sichergestellt, teilt die Feuerwehr mit.

Hierfür werden Schlauchleitungen über eine Länge von rund 1500 Meter verlegt. Durch die rechtzeitige Brandmeldung in Verbindung mit den umfangreichen Löschmaßnahmen konnte eine großflächige Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Der Großeinsatz werde noch bis zur Mittagszeit dauern, heißt es.

In diesem Zusammenhang appelliert die Feuerwehr daran, aktuelle Warnhinweise zur Waldbrandgefahr zu beachten. Laut Feuerwehrsprecher liegt der Waldbrandgefahr-Index für Dortmund derzeit auf der zweithöchsten Alarmstufe.

Wir berichten weiter.

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