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Wahlexperiment: Kinder wählen Dortmunder Oberbürgermeister - so wie Erwachsene?

Wer wird Dortmunder Oberbürgermeister oder Oberbürgermeisterin? Drei 4. Klassen der Lünener Leo-Grundschule haben für die Ruhr Nachrichten ein Wahlexperiment von Schweizer Wissenschaftlern nachempfunden und Orakel für die Dortmunder OB-Wahl gespielt. Das Fazit der Forscher: Es kommt nicht aufs Wahlprogramm, sondern aufs Äußere der Kandidaten an. Fanden wir spannend. Das Ergebnis traf aber nicht ganz die wissenschaftliche These.
04.09.2020
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Zunächst sollen die Kinder erzählen, was für Eigenschaften ein Kapitän haben muss, um sein Schiff sicher durch ein Unwetter zu steuern.© Schaper
Die 4. Klassen der Lünener Grundschulen haben eine genaue Vorstellung vom Anforderungsprofil, das durchaus auch für die städtische Kommandobrücke gelten könnte.© Schaper
Die Schüler haben sich eifrig zu Wort gemeldet.© Schaper
Jeder kam mal dran,© Schaper
Anhand der Wahlplakate an den Stellwänden (die Parteilogos waren zugeklebt) sollten die Kinder - wie hier die Klasse 4b - entscheiden, welchem Kandidaten sie am ehesten zutrauen, ein Schiff durch unsicheres Gewässer zu lenken.© Schaper
Ihre Wahl sollten sie nicht laut kundtun, sondern auf einem Wahlzettel ankreuzen.© Schaper
Da es eine geheime Wahl war und die Kinder sich nicht beeinflussen sollten, wurde möglichst verdeckt gewählt.© Schaper
Dann wurden die gefalteten Stimmzettel eingesammelt.© Schaper
55 Stimmzettel waren es insgesamt.© Schaper
Schließlich ging es an die Auszählung.© Schaper
Die Kinder erklärten, warum sie sich für "ihren" Kandidaten entschieden haben.© Schaper
Am Ende bekommen sie erklärt, wer gewonnen hat und wie die jeweiligen Kandidaten in der letzten Umfrage bei den Erwachsenen abgestimmt haben. Bei den Kindern hat Utz Kowalewski (Die Linke) gewonnen, gefolgt von Dr. Andreas Hollstein (CDU), Daniela Schneckenburger (Grüne), Thomas Westphal (SPD) und Michael Kauch (FDP).© Schaper