Während Mega-Evakuierung: Zwei Babys kamen in Brackel zur Welt

dzKnappschaftskrankenhaus

Die Bombenevakuierung am Wochenende hatte auch für das Knappschaftskrankenhaus in Brackel Auswirkungen. Gleich mehrere Abteilungen waren für Notfälle gerüstet.

Brackel

, 13.01.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gut aufgestellt war das Knappschaftskrankenhaus in Brackel nach eigenen Angaben während der Evakuierung anlässlich der Entschärfung zweier Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg am Wochenende.

Bereits ab Mittwoch (8.1.) hatten die Zentrale Notaufnahme, das Herzkatheterlabor und die Schlaganfalleinheit die Notfälle übernommen, die das Klinikum Dortmund und das St. Johannes-Hospital aufgrund der bevorstehenden Evakuierung nicht mehr aufnehmen konnten. Ebenso stand der Kreißsaal für anstehende Geburten bereit.

„Kapazitäten verdoppelt“

„Wir haben unsere Kapazitäten in den relevanten Bereichen verdoppelt, damit wir alle Notfälle auch adäquat versorgen konnten. Wir freuen uns, dass wir die beiden Innenstadtkrankenhäuser so gut entlasten konnten,“ sagt Geschäftsführer Michael Kleinschmidt.

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Die Notfallversorgung sei zu jeder Zeit sichergestellt und die Ärzte und das Pflegepersonal für das erhöhte Aufkommen kritischer Notfälle gut gerüstet gewesen. Allerdings mussten fußläufige Patienten, die mit leichten Beschwerden die Notaufnahme aufsuchten, mit längeren Wartezeiten rechnen.

Gut zu tun hatte auch der Kreißsaal im Knappschaftskrankenhaus. Zwei Babys, deren Geburten im Johannes-Hospital und im Klinikum Dortmund geplant waren, erblickten in Brackel das Licht der Welt. Hinzu kamen zahlreiche Schwangere, die zur Kontrolluntersuchungen kamen.

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