Vonovia verspricht: Mieter müssen nicht für neuen Wachdienst zahlen

Kellerbrand-Serie

Der neue Wachdienst, der den Vonovia-Bestand besser vor Brandstifter schützen soll, zeigt erste Wirkung. Die Mieter befürchten indes, dass sie für die zusätzlichen Kosten aufkommen sollen.

Westerfilde

, 28.07.2020, 05:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für den Vonovia-Bestand in Westerfilde ist seit vergangener Woche ein Sicherheitsdienst im Einsatz.

Für den Vonovia-Bestand in Westerfilde ist seit vergangener Woche ein Sicherheitsdienst im Einsatz. © Stephan Schütze (A)

Die Reaktionen auf den neuen Vonovia-Sicherheitsdienst in Westerfilde sind geteilt. Das Wohnungsunternehmen setzt ihn seit vergangener Woche ein, nachdem auch die Vonovia-Bestände zweimal Ziel des noch unbekannten Brandstifters in Dortmund waren. Elfmal hat der Unbekannte Feuer in Kellerräumen gelegt.

Einige Mieter begrüßen die Maßnahme und fühlen sich seitdem wieder sicherer. Andere befürchten, dass zusätzliche Kosten auf sie zukommen. „Die Vonovia gibt ja alles an Kosten weiter, was nur geht, sogar Rauchmelder“, schreibt eine Mieterin auf Facebook. Eine andere Userin ergänzt: „Wenn sie die Kosten für den Sicherheitsdienst mal nicht auf die Nebenkostenabrechnung setzen.“

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„Kosten für den Sicherheitsdienst verbleiben bei Vonovia“

Vonovia-Pressesprecherin Bettina Benner nimmt den Mietern ihre Bedenken. „Die Kosten für den Sicherheitsdienst verbleiben selbstverständlich bei Vonovia und werden nicht auf die Mieter umgelegt“, betont sie gegenüber dieser Redaktion. Und ergänzt: „Die Sicherheit unserer Mieter steht für uns an erster Stelle.“

Deshalb appelliert die Unternehmenssprecherin erneut an alle Mieter: „Bitte schließen Sie Türen und Fenster ordnungsgemäß ab.“ Der letzte Woche versandte Serienbrief mit Verhaltensregeln und der neue Wachdienst in Westerfilde zeigten erste Wirkung. „Jetzt bitte nicht nachlassen“, mahnt Bettina Benner.

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