Von Klassik bis Jazz: Fünf Konzerte an einer Mengeder Adresse

dzMusik im Amtshaus

Sie gehört zu den angesagten Tipps im Ruhrgebiet und Rheinland. Am 5. Oktober geht sie in die achte Saison: Die Mengeder Veranstaltung „Musik im Amtshaus“.

Mengede

, 12.09.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Musik auf höchstem Niveau, dargeboten von international renommierten Künstlern – all das inszeniert vor nachtschwarzem Himmel im festlichen Saal des Mengeder Amtshauses. Die „Musik im Amtshaus“ (MiA) geht am 5. Oktober in ihre achte Saison. Und längst ist sie zu einem offenen Geheimtipp für Musikliebhaber geworden.

„Die Besucher kommen aus dem ganzen Ruhrgebiet und fahren sogar aus dem Rheinland hierher“, sagt Antje Klein, die Leiterin der Bezirksverwaltungsstelle. Es gibt zweifelsohne nicht viele Orte im Stadtbezirk, die für das erlesene Programm an den fünf Abenden im Winterhalbjahr besser geeignet wären.

Der Nachthimmel ist die Kulisse

Da ist der Saal des Amtshauses, dessen Fenster den Blick in den Nachthimmel frei geben – die Kulisse für die Darbietungen von Klassik über die Moderne bis hin zum Jazz. Da ist das Trauzimmer in ebenso edlem Ambiente, in dem der Kulturverein Mengede in der Pause Häppchen und ein Gläschen Sekt anbietet. Und da sind vor allem die von Elisabeth Sedlack-Zeidler einmal mehr handverlesenen Künstler.

Musik im Amtshaus

Alle „MiA“-Termine im Überblick

  • Die „Musik im Amtshaus“ beginnt jeweils um 19.30 Uhr. Einlass ist um 18.30 Uhr.
  • Die Termine: 5. Oktober „Duo Nerses“, 23. November Roman Rofalski, 11. Januar 2020 Xenon Saxophone Quartett, 15. Februar Simone Drescher und Yumi Kimachi, 7. März Jazz in Opera.
  • Der Eintritt kostet 12 Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse. Vorverkaufsstelle ist die Buchhandlung am Amtshaus, Am Amtshaus 8.
  • Weitere informationen gibt es im Internet unter www.musik-im-amtshaus.de.

„Wir haben Außergewöhnliches“, sagt die Künstlerische Leiterin. „Jedes Konzert kann das für sich beanspruchen.“ Zum Auftakt am 5. Oktober kommt das Duo Nerses. „Eine musikalische Rarität“, betont Sedlack-Zeidler. Denn Nerses Ohanyan spielt Beatbox-Flöte. Beatboxing ist eine alte Perkussionstechnik, die durch den Hip-Hop eine Renaissance erfahren hat. „Nerses Ohanyan kann, was weltweit nur wenige können“, erklärt die Künstlerische Leiterin.

„Mit Mund, Nase, Rachen und Lippen imitiert er eine Rhythmusmaschine und begleitet sich so beim Flötenspiel selbst.“ Mit Miroslav Nisic am Akkordeon spielt er Hits des Barock, der Klassik und Romantik. Besonderes Highlight: der von Bach inspirierte Querflötenhit „Bourrée“ von Jethro Tull.

Veranstalter heben Eintrittspreise moderat an

Roman Rofalski, das Xenon Saxophone Quartett, Simone Drescher und Yumi Kimachi sowie das Dortmunder Ensemble Jazz in Opera setzen an den vier weiteren Abenden die Akzente. „Wir freuen uns, unsere Gäste mit herausragender Kunst zu beglücken,“ schwärmt Michael Konrad vom Stadtbezirks-Marketing.

„Darin liegt der Grund, warum wir MiA im achten Jahr wieder unterstützen“, erklärt Christopher Wolff von der Volksbank Dortmund-Nordwest. Sie ist erneut Exklusiv-Sponsor. Trotz des Sponsorings haben Stadtbezirks-Marketing und Kulturverein die Eintrittspreise „moderat anheben müssen“, erklärt Michael Konrad.

Die beliebten Dauerkarten, die zum Eintritt für vier Konzerte berechtigen, sind schon vergriffen. Nur Stunden, nachdem am Dienstag der Vorverkauf begann, waren alle verkauft. Konrad: „Für das Duo Nerses gibt es noch ein paar Restkarten.“

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