visit.dortmund.de ersetzt dortmund-tourismus.de

dzTourismus

Ein neues Internetkonzept soll mehr Touristen nach Dortmund holen. visit-dortmund.de will mehr als nur trockene Informationen liefern.

von Rebekka Antonia Wölky

Dortmund

, 15.06.2019, 14:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dortmund Tourismus will Reisende auf die Schönheiten der Stadt aufmerksam machen. Darum geht die neue Internetseite visit.dortmund.de an den Start. Sie löst die bisherige Website dortmund-tourismus.de ab. Während der Vorgänger rein informativ war, setzt visit.dortmund.de auf durchgestyltes Design in den Farben der Stadt und, vor allem, auf Zielgruppenanalyse.

Auf der Startseite empfangen den Besucher eindrucksvolle Bewegtbilder von Dortmund aus der Vogelperspektive. Nach und nach soll die Seite zu einem inspirierenden Reisemagazin werden.

Videos, Interviews, Fotos auf visit.dortmund.de

Dazu setzt man auf Videos, Interviews und Fotos anstelle von langen Informationstexten. „Die findet man auf Reiseplattformen im Internet“, sagt Udo Mager, Vorstandsvorsitzender von Dortmund Tourismus.

„Wir wollen aber besonders die Leute auf Dortmund aufmerksam machen, die die Stadt selbst als Reiseziel noch gar nicht auf dem Schirm haben, die sich aber zum Beispiel für Bier interessieren. Wenn sie ‚Bier‘ in eine Suchmaschine eingeben, sollen sie sofort auf visit.dortmund.de landen.“

Event-Tourismus

Damit das funktioniert, ist visit.dortmund.de suchmaschinenoptimiert. Wenn man sich durch die Seite klickt, merkt sie sich außerdem, für welche Themen man sich interessiert und passt sich individuell daran an. Dortmund Tourismus geht auch Kooperationen mit Bloggern und Influencern ein, über deren Beiträge Internetnutzer auf visit.dortmund.de stoßen sollen.

Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, bestätigt: „Dortmund ist eben keine klassische Tourismus-Destination, sondern man fährt wegen eines Anlasses nach Dortmund.“ Das kann ein Konzert sein, der Kirchentag, ein Festival oder die Pokémon-Go-Safari. Oder, natürlich und nach wie vor: Fußball. Der Event-Tourismus sei in den vergangenen Jahren stark angestiegen und stehe jetzt nach Geschäftsreisen auf Platz zwei der Tourismus-Statistik.

„Wir duzen die Leute“

„Die Leute, die wegen einer Veranstaltung herkommen, wissen eigentlich schon, was sie hier wollen“, sagt Udo Mader. „Uns geht es darum, ihnen zu zeigen, dass Dortmund noch mehr zu bieten hat. Warum es sich lohnt, sich in der Stadt umzusehen und über Nacht oder noch einen Tag länger zu bleiben.“

Dabei soll die neue Seite helfen. „Wir haben die Seite authentisch gestaltet. In den Texten duzen wir die Leute, weil wir Ruhrgebietler den Ruf haben, freundlich, aber sehr direkt zu sein. Unsere Analysen haben ergeben, dass die Art, wie wir sprechen, gut ankommt. Also haben wir Ruhrgebiets-Wörter eingebaut“, so Späte. Sogar ein kleines Wörterbuch gibt es. Die Seite sei ständig im Wandel. In einem Jahr könne es dort schon ganz andere Inhalte geben.

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