Vier Festnahmen am Wochenende am Dortmunder Flughafen

Bundespolizei

Am vergangenen Wochenende kam es zu einer Häufung von Festnahmen durch die Bundespolizei im Ruhrgebiet. Vier Personen wurden am Dortmunder Flughafen dingfest gemacht.

von Daniel Reiners

Dortmund

, 17.08.2020, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

Festnahmen durch die Bundespolizei haben sich am Freitag und Samstag (14. und 15.8.) im Ruhrgebiet gehäuft. Das teilt die Behörde am Montag mit.

So wurden sechs per Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen, darunter ein wegen Diebstahl vom Duisburger Amtsgericht gesuchter 57-jähriger Mann in Essen, ein mit Untersuchungshaftbefehl von der Frankfurter Staatsanwaltschaft wegen Computerbetruges gesuchter 36-jähriger Mann in Essen sowie vier polizeilich gesuchte Personen am Dortmunder Flughafen.

39-Jährige gesucht wegen Nötigung

Im Rahmen der Einreisekontrolle eines Fluges aus Ohrid in Nordmazedonien überprüften Bundespolizisten am Freitag eine 39-jährige Frau aus Eisenach.

Dabei stellte sich heraus, dass gegen sie ein Haftbefehl des Amtsgerichts in Kassel vorlag. Dieses hatte sie 2018 wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 220 Euro verurteilt. Da sie den geforderten Betrag inklusive der Verwaltungskosten zahlte, blieb ihr eine Ersatzhaftstrafe von elf Tagen erspart.

23-Jähriger gesucht wegen Bandenkriminalität

Einen 23-jährigen Bulgaren überprüften Bundespolizisten am Airport dann am Samstag, als dieser versuchte, mit einem Flug aus Varna (Bulgarien) einzureisen.

Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts in Dieburg (Hessen) vorlag. Der Mann ist dringend verdächtig, als Mitglied einer Bande Diebstähle begangen zu haben. Er kam in Gewahrsam.

31-Jähriger gesucht wegen Diebstahls

Während der Einreisekontrolle eines Fluges aus Bukarest wurde am Samstag dann auch ein 31-jähriger Rumäne überprüft. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl des Amtsgerichts in Dessau.

Jetzt lesen

Dort hatte man ihn wegen gemeinschaftlichen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von 32 Tagen verurteilt. Vom Flughafen ging es später in die JVA.

50-Jähriger erspart sich Erzwingungshaft

Durch die Zahlung von 50 Euro ersparte sich ein 50-jähriger Mann aus Nordmazedonien eine Erzwingungshaft von einem Tag. Zu dieser hatte den in Papenburg gemeldeten Mann das Amtsgericht in Stadtroda verurteilt.

Bei seiner Einreise aus Skopje (Nordmazedonien) stellten Bundespolizisten fest, dass er gesucht wurde. Nachdem er den Geldbetrag gezahlt hatte, verließ er die Bundespolizeiwache.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt