Blindgänger-Fund

Vier auf einen Streich: Wieder Blindgänger im Westfalenpark entschärft

Erneut sind im Westfalenpark Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Sie konnten am Donnerstag erfolgreich entschärft werden. Es war nicht der erste Einsatz dieser Art.
Im Westfalenpark müssen erneut Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. © Hans Blossey

Ein Dutzend Bombenblindgänger wurden schon in den ersten zwei Monaten des Jahres im Westfalenpark entschärft. Am Donnerstag (15.4.) kamen die Blindgänger 13 bis 16 dazu.

Erneut waren gleich vier 250-Kilo-Blindgänger aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs nach der Auswertung von Luftbildern und Erkundungsarbeiten vor Ort aufgespürt worden. Die Erkundungen stehen im Zusammenhang mit geplanten Bauarbeiten im Westfalenpark, die zu einem umfangreichen Investitionspaket gehören.

Von der Evakuierung in einem Radius von jeweils 250 Metern waren keine Anwohner betroffen, allerdings die Firmen Innogy und Westnetz in den Bürogebäuden an der Florianstraße, die Bahnlinie zwischen Signal Iduna Park und Hörde, die Zufahrt des Hotels Radisson und ein Teil der Kleingartenanlage „Am Hain“. Der Westfalenpark war am Nachmittag für Besucher zwischenzeitlich geschlossen. Gegen 17 Uhr waren die Blindgänger dann nach knapp einer Stunde Entschärfungsarbeit unschädlich gemacht.

Das Terrain ist für Entschärfer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg nicht neu. Allein in diesem Jahr hatten sie im Westfalenpark schon zwölf Bomben-Blindgänger entschärft – meist gleich mehrere auf einen Streich. Am 12. Januar waren es fünf, am 18. Februar vier und am 25. Februar drei.

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