Ist Distanzunterricht genauso gut wie Präsenzunterricht? Zumindest auf dem jetzigen Stand der Digitalisierung beantworten Schüler, Lehrer und Eltern in Dortmund diese Frage eindeutig. © picture alliance / Rolf Vennenbernd/dpa

Video, Lern-Apps, E-Books – was nutzen Dortmunds Schulen in der Corona-Zeit?

Sehen sich Lehrer und Schüler in Videokonferenzen? Haben die Schüler Lern-Apps? Gibt es digitale Plattformen, über die Wissen vermittelt wird? Das Ergebnis unserer Umfrage für Dortmund.

Digitaler Unterricht per Videokonferenz – so läuft es doch seit Beginn der Corona-Pandemie an allen Schulen, oder? Das Ergebnis der Online-Umfrage unserer Redaktion für Dortmund: Ja, aber nur in vier von fünf Fällen.

Das Ergebnis mag nicht repräsentativ sein. Doch 418 Mal haben sich Menschen auf die Frage geantwortet: „Was wird seit Beginn der Corona-Pandemie an eurer/Ihrer Schule eingesetzt?“

Am häufigsten demnach vertreten: die Videokonferenz (etwas mehr als 80 Prozent). Fast ebenso häufig berichteten Schüler, Lehrer und Eltern von Kommunikation per E-Mail (76 Prozent). Andere digitale Messengerdienste spielten indes nur in knapp einem Drittel der Fälle eine Rolle.

Natürlich kann Austausch aus stattfinden über eine Lernplattform, etwa das seit diesem Schuljahr vom Land NRW vorgegebene Logineo. Doch auch andere Plattformen waren im Einsatz – ob nun kleinere von Start-up-Unternehmen oder Dienste von Internet-Riesen wie Google.

Egal, von welchem Anbieter: Rund zwei Drittel aller Umfrage-Teilnehmer erklärten, an ihren Schulen werde eine Lernplattform genutzt.

Einfach nutzbar, aber nur in knapp der Hälfte der Schulen eingesetzt: digitale Arbeitsblätter. Fast jede zweite Schule griff auf Lern-Apps zurück, rund ein Drittel auf spezielle Lern-Software. Der Einsatz von E-Books hingegen scheint auch 2020/21 eine Ausnahme an Dortmunds Schulen zu bleiben.

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Redaktion Dortmund
Jahrgang 1977 - wie Punkrock. Gebürtiger Sauerländer. Geborener Dortmunder. Unterm Strich also Westfale.
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Björn Althoff

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