Hauptschule aus Hörde will mehr Schüler in Ausbildungen bringen

dzKonrad-von-der-Mark-Schule

Die Konrad-von-der-Mark-Schule in Hörde nimmt ab sofort offiziell am Ausbildungspakt teil. Damit gehört die Hauptschule zu einem elitären Kreis in Dortmund.

Hörde

, 17.10.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Idee ist zum ersten Mal Anfang des Jahres aufgekommen, im Oktober 2019 wurde der Vertrag offiziell unterzeichnet. Seitdem ist die Konrad-von-der-Mark-Schule Teilnehmerin am Ausbildungspakt der Stadt.

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Zuvor hatten nur zwei andere Dortmunder Schulen eine solche Vereinbarung unterzeichnet. Für die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule aus Hörde ist das ein freiwilliges Angebot, das ab der 9. Klasse startet und auf zwei Jahre ausgelegt ist.

Jugendliche erhalten in dieser Zeit zwei zusätzliche Stunden pro Woche für die Berufsorientierung. Das können Gespräche mit Experten sein, Vorträge oder Trainings.

Praktika sollen die Schüler vorbereiten

Die Schüler absolvieren zudem Praktika bei Kooperationspartnern wie Malzers, Creditreform, Hellweg oder Rewe. „Weitere Betriebe müssen wir selbst akquirieren“, sagt Lehrerin UteHemkerr, die das Projekt koordiniert.

Im Gegenzug müssen sich die Schüler verpflichten, ihre Fehlstunden und Defizite in einzelnen Fächern zu verringern sowie sich sozial zu engagieren.

Das Ziel des Ausbildungspaktes ist es, möglichst viele Schüler nach der zehnten Klasse direkt in eine Ausbildung zu bringen. In diesem Schuljahr machen 11 Jugendliche aus der 9. Klasse mit. „Sie können in den zwei Jahren zeigen: Obwohl ich von der Hauptschule komme, kann ich trotzdem was erreichen“, sagt Schulleiter Carsten Schlagowski.

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