Verhexter Hexenbrunnen auf Heinrich-Sondermann-Platz macht an trockenen Tagen Schuhe nass

Nasser Lütgendortmunder Marktplatz

Verstopfte Düsen? Hexerei? Oder ist da vielleicht Schabernack im Spiel? Mit dem Hexenbrunnen auf dem Heinrich-Sondermann-Platz ist es momentan total verhext.

Lütgendortmund

, 10.05.2019, 12:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verhexter Hexenbrunnen auf Heinrich-Sondermann-Platz macht an trockenen Tagen Schuhe nass

Der Hexenbrunnen spritzt das Wasser zurzeit nicht nur in sein Becken. © Matthias Langrock

Spaziert man in diesen Tagen über den Heinrich-Sondermann-Platz im Lütgendortmunder Ortskern, sollte man besser einen größeren Bogen um den Hexenbrunnen im Bereich der Jugendfreizeitstätte Lütgendortmund machen.

Denn sonst könnte man ganz unfreiwillig im Sprühregen stehen.

Denn der Brunnen macht seit Tagen was er will. Die Hexen spucken nicht etwa in ihr eigenes Becken, sondern weit über das Ziel hinaus. Das bleibt leider nicht ohne Folgen. Im Bereich des Brunnens können sich Spaziergänger ganz schnell ein Paar nasse Schuhe holen. Das kann und soll nicht so bleiben. Doch wer ist eigentlich für die Wasser speienden Hexen zuständig? Die DEW (Dortmunder Energie und Wasser) winkt ab. Sie zeichnet nur für die Frischwasserbrunnen verantwortlich.

Mit den verhexten Hexen hat das Unternehmen nichts am Hut.

Tiefbauamt soll dem Spuk ein Ende bereiten

Dafür aber das Dortmunder Tiefbauamt, wie Birgit Durrei, Leiterin der Bezirksverwaltungsstelle Lütgendortmund, auf Anfrage der Redaktion mitteilt. Sie ist sicher, dass es sich bei den falsch spritzenden Düsen nicht um Hexenwerk handelt. „Entweder sind die Düsen verstellt oder jemand hat sich einen Scherz erlaubt“, sagt sie. Den wahren Grund soll nun das Tiefbauamt klären und dem Hexenspuk ein Ende bereiten.

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