Polizei Dortmund

Verfolgungsjagd mit der Polizei vom Wall über A40 endete mit Festnahme

Um einer Kontrolle zu entgehen, lieferte sich eine 26-jährige Frau eine Verfolgungsjagd aus der Dortmunder Innenstadt über die A40 bis nach Essen. Bei der Festnahme wurde ein Taser eingesetzt.
Bei der Verfolgungsjagd über die A40 kam auch ein Polizeihelikopter zum Einsatz. © dpa

Um einer Polizeikontrolle zu entgehen, ist eine Autofahrerin in der Nacht zum Sonntag (21. Februar) von der Dortmunder Innenstadt über die A40 bis nach Essen geflohen. Dort konnte sie mithilfe eines Tasers festgenommen werden. Die Frau kam zur weiteren Behandlung in eine psychiatrische Klinik.

Laut Polizei ist einer Streife gegen 3.15 Uhr am Ostwall bei der Kontrolle eines Fahrers eine Frau aufgefallen, die mitten auf der Fahrbahn ohne Licht anhielt und ausstieg. Als sie weiterfuhr, nahmen die Beamten die Verfolgung auf, um sie zu kontrollieren.

Verfolgungsfahrt über die A40

Nachdem die 26-Jährige aus Herne kurz stoppte und dem Anhaltezeichen der Polizisten Folge zu leisten schien, sei sie kurz darauf einfach weitergefahren. Dabei soll sie frontal auf einen weiteren Streifenwagen zugefahren sein. Unter Missachtung mehrerer roter Ampeln flüchtete die Frau von der Innenstadt auf die A40, wobei es zu weiteren gefährlichen Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern gekommen sei, so die Polizei.

In Essen-Huttrop verließ die Frau die Autobahn und fuhr in eine Einbahnstraße. Dort kam sie jedoch wegen des Gegenverkehrs nicht weiter. Da die 26-Jährige den polizeilichen Anweisungen nicht Folge leisten wollte, schrie und unkontrolliert mit dem Kopf um sich schlug, benutzten die Polizisten einen Taser und konnten die Frau so festnehmen.

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