Wahl-Huckarder Veith Lemmen ist neuer Bürgermeister von Werther

dzKommunalwahl 2020

Die Stichwahl konnte Veith Lemmen für sich entscheiden: Der Wahl-Dortmunder wird am 2. November Bürgermeister des Städtchens Werther. Vor allem Huckarde will er in guter Erinnerung behalten.

Huckarde

, 07.10.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Spannend, anstrengend, schön: So beschreibt der Wahl-Dortmunder und SPD-Politiker Veith Lemmen die vergangenen Monate. Alle Mühen und Anstrengungen haben sich für den 36-Jährigen und sein Team gelohnt: Denn Veith Lemmen ist neuer Bürgermeister von Werther im Kreis Gütersloh.

Eine gute Woche nach der Stichwahl, bei der 2848 Wertheraner (knapp 55 Prozent) für ihn stimmten, zeigt sich der stellvertretende Landesvorsitzende der NRW-SPD hochmotiviert und voller Tatendrang, wie er im Telefoninterview mit dieser Zeitung sagt.

Schlüsselübergabe mit der Vorgängerin

„Es ist ein gutes Gefühl und ich möchte es gut machen, zusammen mit allen Parteien, der Verwaltung, den Organisationen und Vereinen“, so Veith Lemmen. Er räumt aber auch ein: „Ich weiß gar nicht, ob ich das alles schon richtig realisiert habe.“

Ein bisschen Zeit dafür bleibt ihm noch, denn seine Amtseinführung ist am 2. November im Rathaus. „Wegen Corona wird es aber keinen großen Auflauf geben“, so Lemmen. Vertreter der Verwaltung und natürlich Vorgängerin Marion Weike werden wohl bei der „Schlüsselübergabe“ dabei sein.

Im Stadtbezirk Huckarde hat sich Veith Lemmen sehr wohlgefühlt. Nun geht es für ihn nach Werther.

Im Stadtbezirk Huckarde hat sich Veith Lemmen sehr wohlgefühlt. Nun geht es für ihn nach Werther. © (A) Beate Dönnewald

Mit dem neuen Hauptamt ist für Veith Lemmen ein Umzug nach Werther verbunden. „Meine Frau und ich suchen gerade eine Immobilie, was aber nicht ganz so einfach ist. Der Markt gibt nicht so viel her“, erzählt der junge Familienvater. Sein Sohn ist viereinhalb Monate alt.

Mit Dortmund und insbesondere dem Stadtbezirk Huckarde werde er sich immer verbunden fühlen, sagt er. „Ich habe dort im Laufe der Zeit viele gute Freunde gefunden. Sie haben mir sofort gratuliert und freuen sich mit mir.“

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Huckarde und Werther hätten einige Gemeinsamkeiten, was das Ankommen in der neuen Stadt erleichtern würde, so Veith Lemmen. „Der Menschenschlag ist hier sehr ähnlich“, freut sich Lemmen.

Positive Erinnerungen an Huckarde

Viele positive Erinnerungen könne er aus Huckarde mitnehmen. Ihn habe vor allem beeindruckt, so Lemmen, wie sich Menschen hier bereits seit Jahren gemeinsam dafür einsetzen, den Stadtbezirk ans Laufen zu bringen und weiter zu entwickeln.

Mit einem „100-Tage-Plan“ wolle er nun für Werther viel Gutes erreichen, so Lemmen. Eines seiner ersten Ziele sei es, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu verbessern. Aber auch große Projekte habe er im Blick, etwa die Schaffung von Wohnraum für junge Familien, was ohne Flächenfraß gelingen soll, und eine Weiterentwicklung des Branchen-Mixes, damit die Wirtschaft zukunftsfähig bleibe.

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Bevor es richtig losgeht, wolle er sich nach Möglichkeit mit seiner kleinen Familie noch eine kleine Auszeit gönnen, „einfach drei, vier Tage raus, das wäre schön.“

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