Unsere 9 Film-Tipps für garantiert gute Laune vorm TV

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Corona lässt sich nicht weglachen, aber eine schöne Komödie macht "Social Distancing" angenehmer. Unser Mitarbeiter Fabian Paffendorf hat neun Comedy-Klassiker für Sie herausgesucht.

Dortmund

, 04.04.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 3 min

Gute Laune in Krisenzeiten zu bekommen, ist gar nicht mal so leicht. Aber vielleicht braucht's einfach nur das richtige Filmprogramm dazu. Wir haben neun Gute-Laune-Filme für Sie zusammengestellt.

Ferris macht blau (1986)

Ferris Bueller (Matthew Broderick) ist ein notorischer Schulschwänzer. Um mit seinen Freunden einen Tag in Chicago zu verbringen und nicht zur Schule zu müssen, täuscht er eine Krankheit vor. Der Plan geht auf, doch Ferris‘ Schuldirektor Edward Rooney (Jeffrey Jones) ist ihnen auf den Fersen.

Keine Liste mit Gute-Laune-Filmen ist vollständig ohne mindestens einen Streifen aus dem Gesamtwerk von John Hughes zu beinhalten. „Ferris macht blau“ ist die Speerspitze der 80s-Comedy-Welle. Verdienter Maßen ein echter Kult-Film.

Verrückt nach Mary (1998)

Ted (Ben Stiller) ist seit Teenagertagen unsterblich in Mary (Cameron Diaz) verliebt, doch jede Gelegenheit, die Angebetete für sich zu gewinnen, endet in einer Katastrophe. 13 Jahre später beauftragt Ted einen Privatdetektiv (Matt Dillon), um Mary aufzuspüren. Der findet sie in Miami, aber verliebt sich selbst in sie.

Obschon „Verrückt nach Mary“ allerlei Fäkalhumor aufbietet, punktet der Film durch seine liebevoll und freundlich erzählte Lovestory. Nur die hier präsentierten Haarpflegtipps sollte man tunlichst nicht beherzigen.

Beetlejuice (1988)

Das junge Ehepaar Barbara und Adam Maitland (Geena Davis und Alec Baldwin) ist gerade dabei sein neu erworbenes Haus zu renovieren, als das Schicksal erbarmungslos zuschlägt. Die Maitlands sterben bei einem Autounfall und finden sich im Jenseits wieder. Dort erfahren sie, dass Unfalltote und Selbstmörder 125 Jahre auf Erden rumspuken müssen, bevor sie die ewige Ruhe finden. Als Spuk-Lehrmeister engagieren die Verstorbenen den Bio-Exorzisten Beetlejuice (Michael Keaton).

Tim Burtons erster großer Hollywood-Hit hat in den vergangenen 32 Jahren keinen Staub angesetzt. Fantasievoller Gruselspaß für die ganze Familie.

Meine Braut, ihr Vater und ich (2000)

Krankenpfleger Greg (Ben Stiller) begleitet seine Freundin Pam (Teri Polo) zur Hochzeit ihrer Schwester. Im selben Zuge soll Greg die Eltern seiner Partnerin kennen lernen. Die Versuche Gregs, die Sympathie von Pams Vater Jack (Robert De Niro) für sich zu gewinnen, enden in einer Katastrophe, als der seine ehemaligen CIA-Kontakte nutzt, um den Freund der Tochter zu durchleuchten.

Eine Katze, die brav die Toilette ihrer Halter benutzt und Ben Stiller, der von Missgeschick zu Missgeschick rauscht, sind die Highlights in der Komödie von Jay Roach. Nicht weniger amüsant wie das Original sind die beiden Fortsetzungen, die der Film nach sich zog.

Sausage Party (2016)

Wenn die Menschen nicht genau hinsehen, führen die Lebensmittel im Supermarkt ein Eigenleben. Würstchen Frank und seine Angebetete, das Hot-Dog-Brötchen Brenda, träumen davon, von den Supermarktkunden mit nach Haus genommen zu werden. Ein angebrochenes Senftöpfchen berichtet Frank davon, dass in den Küchen der Kunden der Tod auf die Lebensmittel warten würde. Während Frank Angst um sein Leben hat, will keiner seiner Freunde die Geschichte glauben.

Ein Animationsfilm, der sich ausdrücklich an Erwachsene richtet. Das Team von "Das ist das Ende" und "Ananas Express" serviert einen herrlich schrägen Spaß um kiffende Ketchup-Flaschen, frivole Würstchen und ihren Krieg gegen die Menschen.

Manche mögen's heiß (1959)

Chicago in den 1920er-Jahren: Die Musiker Joe (Tony Curtis) und Jerry (Jack Lemmon) werden unfreiwillig Zeugen eines Mordanschlags der Mafia. Weil die Killer die beiden Augenzeugen beseitigen wollen, versuchen diese als Frauen verkleidet unterzutauchen. Joe und Jerry schließen sich einer Damenkapelle an, die auf den Weg nach Florida ist.

Billy Wilders Klassiker unter den Screwball-Komödien sprüht nur so vor Slapstick und irrwitzigen Dialogen. Zudem liefert Marilyn Monroe die wohl beste Performance ihrer viel zu kurzen Hollywood-Karriere ab.

Die Nacht der Abenteuer (1987)

Die 17-jährige Chris Parker (Elisabeth Shue) wird von ihrem Freund versetzt. Daher kommt sie der Bitte der Familie Anderson nach, auf deren Kinder aufzupassen. Doch am Abend ruft Chris' Freundin Brenda an, die sie darum bittet, sie mit dem Auto abzuholen. Brenda ist ausgerissen und hat sich in Chicago verlaufen. Mit den Anderson-Kindern im Auto macht sich Chris auf den Weg, aber eine Wagenpanne sorgt dafür, dass die Nacht anders verläuft, als gedacht. Alsbald wähnen sich Chris und die Kinder in der Gesellschaft von Autodieben, Gangstern und anderen dubiosen Gestalten.

Das Debüt, des späteren Harry-Potter-Regisseur Chris Columbus ist gleichsam Teenie-Komödie wie auch Märchen für die ganze Familie.

Adams Äpfel (2005)

Um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, nimmt Adam Ole Pedersen (Ulrich Thomsen) an einer Resozialisierungsmaßnahme teil. Der Neonazi wird der Obhut des Pfarrers Ivan (Mad Mikkelsen) unterstellt, der straffällig Gewordenen in seinem Gemeindehaus Zimmer eingerichtet hat. Während seines Aufenthalts bei Ivan soll Adam einen Apfelkuchen backen, doch die Aufgabe erweist sich als weitaus schwieriger als gedacht.

"Adams Äpfel" ist bitterböse, makaber und äußerst hintersinnig. Regisseur und Autor Anders Thomas Jensen schöpft aus einer Vielzahl an schrägen Charakteren, die in absurd gearteten Situationen Zusammenhalt beweisen müssen. Komödien-Meisterwerk aus Dänemark.

Superbad (2007)

Die Freunde Seth (Jonah Hill), Evan (Michael Cera) und Fogell (Christopher Mintz-Plasse) wollen auf einer High-School-Party endlich ihre Unschuld verlieren. Der Gastgeberin der Party verspricht Seth Alkohol mitbringen zu wollen. Weil das Trio minderjährig ist, stellt sich der Einkauf aber als Problem dar. Und der mies gefälschte Ausweis, den Fogell besorgt, macht die Sache noch komplizierter.

Das Krawall-Comedy-Duo Seth Rogen und Evan Goldberg lieferten das Skript für eine Teenie-Komödie der Superlative. Der Humor ist mitunter weit unter dem Hosenbund angesiedelt, aber so herzlich und locker leicht, wie der Film inszeniert ist, fällt das kaum ins Gewicht.

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