Und der Lanstroper See besteht doch aus den Tränen von Riesen

Nordost-Geschichten

An der These, dass der Lanstroper See aus den Tränen von Riesen besteht, gab es Zweifel. Nun kommt die Bestätigung dafür von einem echten Professor.

Lanstrop

, 12.09.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Lanstroper See besteht aus den Tränen von Riesen, wie jetzt jeder weiß

Der Lanstroper See besteht aus den Tränen von Riesen, wie jetzt jeder weiß. © Oliver Schaper

Liebe Leserinnen und Leser,

ich weiß nicht, ob Sie‘s gesehen haben, aber ich habe ja neulich im Zusammenhang mit ein paar Drohnen-Fotos des Kollegen Oliver Schaper darüber berichtet, dass sich der Lanstroper See aus den Tränen von Riesen speist. Danach ist mir zu Ohren gekommen, dass es durchaus einige Zeitgenossen gibt, die das unbegreiflicherweise nicht glauben wollen. Sie meinen, der See sei in den 60er-Jahren durch Bergsenkungen entstanden.

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Nun, und jetzt kann ich allen Zweiflern ein Trumpf-As auf den Tisch knallen, inzwischen hat mir ein echter Professor geschrieben und die Richtigkeit meiner Thesen bestätigt. Prof. Reinhard Lob hat mir einen Auszug aus seiner eigenen Publikation „Dorfgeschichten - Gedichte und Erzählungen aus Grevel“ geschickt, die der Bürger- und Heimatverein Grevel 1985 herausgegeben hat.

Darin heißt es unter anderem: „Was war nur aus der Heimat ihrer Vorfahren geworden (gemeint sind die Riesen). Als die Hünen alles betrachtet hatten, setzten sie sich an den noch nicht zugekippten Waldrand und weinten bitterlich. Sie weinten eine ganze Nacht, und die dicken großen Tränen flossen aus ihren Augen, und langsam begann sich vor ihren Füßen ein See daraus zu bilden. So entstand der Lanstroper See ...“ Also bitte! Noch Fragen?

Herr Prof. Lob, ich danke Ihnen, Sie haben mich gerettet.

Machen Sie sich ein schönes Wochenende! Bis nächsten Samstag!

Andreas Schröter

Andreas Schröter © privat

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