Unbekannte sperren Platz in Dortmund mit Flatterband - bis das Tiefbauamt kommt

dzCoronavirus

In den letzten Tagen sind vermehrt Graffiti mit Bezug zum Coronavirus in Dortmund aufgetaucht - auch im Kaiserstraßenviertel. Letzte Woche gab es eine weitere „kreative“ Aktion.

Dortmund

, 27.03.2020, 20:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Passanten hatten sich noch vor wenigen Tagen darüber gewundert, was am Robert-Koch-Platz geschehen war: Sozusagen über Nacht war der Platz kreuz und quer mit rot-weißem Flatterband überzogen worden.

Das Band, das den gesamten Platz wie ein Spinnennetz überzog, sollte vermutlich Menschen davon abhalten, sich an dieser Stelle zu treffen. Doch die Aktion war nicht von der Stadtverwaltung initiiert worden.

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„Wir vermuten hier, dass die Flatterband-Aktion ein origineller Beitrag zum Corona-Thema sein sollte. Das wäre naheliegend, allein schon wenn man Robert-Koch-Platz und Robert-Koch-Institut in Zusammenhang stellt“, erklärte Stadtsprecher Christian Schön auf Anfrage unserer Redaktion.

„Tiefbauamt hat Absperrung nicht veranlasst“

Der Urheber, so der Pressesprecher, sei jedoch unbekannt. „Weder das Tiefbauamt noch das Grünflächenamt haben diese Art der Absperrung veranlasst“, erklärte Schön.

Nach einer Ortsbesichtigung im Kaiserstraßenviertel hatte das Tiefbauamt dann beschlossen, das Flatterband wieder entfernen zu lassen. Die Spinnennetz-Optik am Robert-Koch-Platz ist also wieder vorbei: Die Absperrung ist weg.

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