Um Arbeitsplätze zu sichern: Dortmunder Flughafen führt Kurzarbeit ein

Coronakrise

Als Antwort auf die massiv sinkenden Zahlen der Reisenden hat nun auch der Dortmunder Flughafen Kurzarbeit für seine Mitarbeiter angemeldet. So sollen die Arbeitsplätze gesichert werden.

Dortmund

, 09.04.2020, 17:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Fahrgastbrücken bleiben leer. Am Flughafen Dortmund ist der Flugverkehr fast zum Erliegen gekommen.

Die Fahrgastbrücken bleiben leer. Am Flughafen Dortmund ist der Flugverkehr fast zum Erliegen gekommen. © dpa

Als Reaktion auf die massiven Verkehrsrückgänge und Erlöseinbußen infolge der Corona-Pandemie hat die Geschäftsführung und der Betriebsrat des Dortmund Airport entschieden, die Kurzarbeit einzuführen. Dies geht aus einer Pressemitteilung von Donnerstag (9. April) hervor.

Sicherung der Arbeitsplätze

Die Kurzarbeit soll rückwirkend zum 1. April in Kraft treten. Diese Maßnahme

sei notwendig um Arbeitsplätze am Dortmunder Flughafen in dieser Krisenzeit zu sichern und betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

„Es entspricht dem Verständnis von sozialer Verantwortung und personeller Fürsorge in der Unternehmensgruppe DSW21, dass der Dortmund Airport zum regulären Kurzarbeitergeld differenziert Zuschüsse zahlt“, so Flughafen-Chef Udo Mager. Die Höhe des Kurzarbeitergeldes soll zwischen 60 und 90 Prozent des bisherigen liegen.

70 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit

Der Umfang der Kurzarbeit ist abhängig von dem wegfallenden Arbeitsaufkommen. Die Festlegung des Umfangs erfolgt individuell nach den jeweiligen Aufgabenstellungen und jeden Monat neu.

Insgesamt sind im April rund 70 Prozent der Beschäftigten am Dortmund Airport in unterschiedlichem Ausmaß von der Kurzarbeit betroffen.

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